13,3 Milliarden Euro für Ukrainer, Syrer und Afghanen
Rund 13,3 Milliarden Euro flossen 2025 als Bürgergeld und Kindergeld an Menschen mit ukrainischer, syrischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit. Was die Zahl aussagt – und was nicht.
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Ein ICE mit 80 jungen Teilnehmern und 20 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft fährt am Freitag, 11. September, von Frankfurt am Main nach Berlin. Während der Reise sollen zehn Fragen zu Demokratie, Europa, Innovation und Wirtschaft entstehen. Nach der Ankunft folgen ein Besuch des Bundestages und eine Abendveranstaltung in der Hessischen Landesvertretung.
Das Mobile Beratungsteam Berlin der Stiftung SPI begeht am Freitag, 11. September, sein 25-jähriges Bestehen. Seit 2001 unterstützt es Verwaltungen, Organisationen und Initiativen bei gesellschaftlichen Konflikten, Diskriminierung und dem Aufbau demokratischer Strukturen. Die nichtöffentliche Jubiläumsveranstaltung im Haus der Jugend am Nauener Platz richtet sich an geladene Gäste und akkreditiert
Die internationale Konferenz „Form/Future“ hat im Flughafen Tempelhof über die Rolle von Design bei wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen beraten. Berlins Designwirtschaft umfasst nach Angaben der Wirtschaftsförderung mehr als 9.500 Unternehmen mit rund 29.000 Beschäftigten. Anlass war zugleich das 20-jährige Bestehen Berlins als Unesco City of Design.
Vom 12. September bis zum 4. Oktober verbindet das Festival der Berliner Industriekultur historische Technik mit zeitgenössischer Stadtkultur. Mehr als 150 Veranstaltungen ermöglichen Einblicke in Fabriken, Verkehrsbauten und weitere ungewöhnliche Orte abseits der bekannten Touristenwege. Den Auftakt bildet das Programm zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Nutzungsuntersagung für ein Geschäftsmodell mit temporär und zimmerweise vermieteten Wohnungen in Neukölln bestätigt. Betroffen waren 15 Wohnungen in einem Milieuschutzgebiet. Berlin kann damit bestimmte gewerbliche Kurzzeitvermietungen unterbinden, wenn sie regulären Wohnraum verdrängen. Private Zeit- und Untervermietungen bleiben möglich.
Der Checkpoint Charlie soll zu einem zusammenhängenden Bildungs- und Erinnerungsort umgestaltet werden. Den Wettbewerb gewann ein Berliner Team um A24 Landschaft und Holzer Kobler Architekturen. Der Entwurf verbindet historische Spuren mit Ausstellungselementen, öffentlichem Raum und Klimaanpassung. Der Bund stellt für den Erinnerungsort 1,65 Millionen Euro bereit.
Die 1,3 Kilometer lange East Side Gallery wird instand gesetzt. Neben Schäden an den Mauerresten sollen auch einzelne Kunstwerke restauriert werden. Gleichzeitig werden Verfahren getestet, mit denen illegale Graffiti entfernt und die Bilder künftig besser geschützt werden können. Bildungsangebote im neuen East Side Lab ergänzen das Vorhaben.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Neuköllner Jugendstadträtin Sarah Nagel eingestellt. Es habe sich kein Anfangsverdacht ergeben, dass die Linken-Politikerin zur Vertuschung einer mutmaßlichen Vergewaltigung in einem Jugendzentrum beigetragen habe. Nagel will nach der Wahl aus familiären Gründen nicht erneut für das Bezirksamt kandidieren.
Die Berliner Landesregierung will neue Gesetze systematisch auf ihre Folgen für Kinder und Jugendliche prüfen. Der sogenannte Jugendcheck soll frühzeitig zeigen, ob Vorhaben junge Menschen benachteiligen oder deren Interessen unzureichend berücksichtigen. Außerdem sind eine Jugendwohnagentur und eine stärkere Beteiligung junger Berliner vorgesehen.
Berlin führt einen einheitlichen Schülerausweis ein, der zugleich als Fahrausweis für den öffentlichen Nahverkehr dient. Das Vorhaben startet zunächst an zehn Schulen mit bis zu 7.000 Jugendlichen. In der zweiten Hälfte des Schuljahres 2026/27 soll die schrittweise Ausweitung beginnen. Später ist auch eine digitale Variante geplant.
In einem Selbstlagerhaus in Friedrichshain sind zwölf scharfe Handgranaten gefunden worden. Spezialkräfte brachten die Sprengkörper zum Sprengplatz Grunewald und machten sie dort unschädlich. Wie die Granaten in die Lagerbox gelangten und wem sie gehörten, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Das Stadtbad Schöneberg empfängt nach zweieinhalbjähriger Sanierung wieder Besucher. Die Wiedereröffnung hatte sich wegen entdeckter Haarrisse verzögert. Zur Ausstattung gehören ein 25-Meter-Becken, ein Kinderbereich, ein Strömungskanal im Freien, eine Soleanlage und eine 50 Meter lange Wasserrutsche.
Treptow-Köpenick ist der einzige Berliner Bezirk ohne U-Bahn-Anschluss. Allein 2026 mussten Fahrgäste dort an 72 Tagen Ersatzbusse nutzen. Neue Straßenbahnstrecken sind frühestens in den 2030er-Jahren zu erwarten. Zugleich sind die geschätzten Kosten der Tangentialverbindung Ost auf rund 630 Millionen Euro gestiegen.
Mit der App „d-you“ soll der Personalausweis ab dem 2. Januar 2027 auch digital auf dem Smartphone genutzt werden können. Zum Start wollen rund 40 Anbieter den Identitätsnachweis akzeptieren. Später sollen weitere Dokumente und Funktionen, darunter der Führerschein, hinzukommen. Die Nutzung bleibt freiwillig.
Das Berliner Verwaltungsgericht befasst sich mit möblierten Kurzzeitvermietungen in Milieuschutzgebieten. Anlass ist die Klage eines Eigentümers aus Neukölln, dem eine entsprechende Nutzung untersagt wurde. Das Bezirksamt will verhindern, dass reguläre Wohnungen durch teure befristete Angebote dem Wohnungsmarkt entzogen werden.
Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin empfängt am Freitagabend, dem 11.09.2026, den FC Schalke 04 im Stadion An der Alten Försterei. Anpfiff der Begegnung erfolgt um 20:30 Uhr.
In Runde Zwei des DFB-Pokals 2026/27 wird die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin am Dienstag, dem 27.10.2025, auf den 1. FC Köln treffen, wobei nur wenige Tage später ein Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Ligabetrieb folgt. Das Pokal-Spiel in Köln-Müngersdorf beginnt um 20:45 Uhr.
Berlin wird bis Sonntag erneut zum Treffpunkt der internationalen Kunstszene. Zur 15. Berlin Art Week gehören mehr als 300 Veranstaltungen und über 100 Ausstellungseröffnungen in Museen, Galerien, Theatern und ungewöhnlichen Orten. Die meisten Angebote können kostenlos besucht werden.
Berlin hat die Ermittlungen gegen Neuköllns Jugendstadträtin Sarah Nagel beendet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ergab sich kein Anfangsverdacht, sie habe an der Vertuschung einer mutmaßlichen Vergewaltigung mitgewirkt. Nagel will nach der Bezirkswahl trotzdem nicht erneut Stadträtin werden.
Berlin will künftig alle Gesetze und politischen Vorhaben auf ihre Auswirkungen für Kinder und junge Erwachsene prüfen. Zusätzlich ist eine Jugendwohnagentur geplant, die vor allem jungen Menschen nach dem Verlassen von Heimen oder Pflegefamilien bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum helfen soll.
Das sanierte Stadtbad Schöneberg nimmt seinen Betrieb wieder auf. Die ursprünglich geplante Wiedereröffnung hatte verschoben werden müssen, nachdem während des Probebetriebs Risse entdeckt worden waren. Das Bad war wegen der umfangreichen Arbeiten längere Zeit geschlossen. Nun stehen Schwimmhalle und weitere Bereiche wieder zur Verfügung.
Das Jüdische Museum Berlin besteht seit 25 Jahren. Die frühere Programmdirektorin Cilly Kugelmann wünscht sich, dass sich das Haus stärker in gesellschaftliche Debatten einmischt. Das betreffe insbesondere Antisemitismus, jüdisches Leben und den Nahostkonflikt. Das Museum müsse auch kontroverse Positionen sichtbar machen.
Die Initiative NOlympia will Berlins Bewerbung um Olympische Spiele mit einem Volksentscheid stoppen. Bis Oktober werden zunächst 20.000 Unterschriften benötigt, später wären rund 170.000 erforderlich. Berlin ist die einzige deutsche Bewerberstadt, die bislang keine Bürgerbefragung plant. Der DOSB entscheidet am 26. September über das weitere Verfahren.
Die Berliner Polizei hat in einem privaten Lagerhaus in Friedrichshain zwölf scharfe Handgranaten sichergestellt. Mitarbeiter des Selfstorage-Anbieters hatten den Fund gemeldet. Die Sprengkörper wurden anschließend auf dem Sprengplatz im Grunewald unschädlich gemacht. Zu Herkunft und Hintergründen ermittelt die Polizei.
Berliner Schüler sollen künftig einen einheitlichen Ausweis erhalten, der zugleich als kostenloses Nahverkehrsticket gilt. Die BVG produziert die Dokumente zentral und liefert sie an die Schulen. Eltern müssen dann keine zusätzliche Fahrberechtigung mehr beantragen. Auch die Schulsekretariate sollen entlastet werden.
Die East Side Gallery soll in den kommenden Monaten saniert werden. Nach Angaben der Stiftung Berliner Mauer werden historische Mauerreste gesichert und bedeutende Bilder restauriert. Zudem entsteht mit dem „East Side Lab“ ein Raum für Kunstworkshops. Die Freiluftgalerie ist rund 1,3 Kilometer lang.
Die Bundesanwaltschaft hat gegen einen zweiten Mann Anklage wegen Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung erhoben. Er soll den bereits verurteilten Angreifer vor der Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal ermutigt haben. Über die Zulassung entscheidet das Kammergericht.
Spandaus 33. Grundschule an der Heerstraße in Staaken ist offiziell eröffnet worden. Der Neubau bietet künftig Platz für rund 432 Kinder, derzeit lernen dort etwa 125 Schüler. Die dreizügige Compartmentschule entstand in zwei Jahren und kostete rund 50,6 Millionen Euro. Zum Standort gehören eine Mensa, eine Dreifeldsporthalle, ein Bolzplatz und eine Photovoltaikanlage.
Das Familienzentrum Philantow in Teltow feiert am Samstag, 19. September 2026, sein 20-jähriges Bestehen. Von 15 bis 18 Uhr sind Kinder, Familien und Nachbarn in die Mahlower Straße 139 eingeladen. Unter dem Motto „gemeinsam feiern, begegnen und gestalten“ wird gebastelt, gebaut, gezeichnet, gespielt und erzählt. Das Fest soll zugleich Raum für Begegnungen und neue Kontakte bieten. Der Eintritt is
Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit ist die A117-Anschlussstelle Waltersdorf-Nord freigegeben. Sie soll Gewerbegebiete östlich des BER besser anbinden und umliegende Ortsteile entlasten. Die Gemeinde Schönefeld finanzierte Planung und Bau zunächst selbst. Die Baukosten betragen rund 28,6 Millionen Euro; davon erstattet die DB InfraGO etwa 15,2 Millionen Euro.
Nach der Explosion und dem Brand in einem Umspannwerk in Tiergarten deutet vieles auf einen technischen Defekt hin. Verletzt wurde niemand. Rund 90 Ampelanlagen fielen zeitweise aus. Die Kriminaltechnik untersucht den Brandort weiterhin.
Auf der A 111 finden noch bis zum 11. September nachts Wartungsarbeiten statt. Autofahrer müssen mit Sperrungen und geänderten Verkehrsführungen rechnen. Die Verkehrsinformationszentrale empfiehlt, vor Fahrtbeginn die aktuelle Lage und mögliche Umleitungen zu prüfen.
Zehn Berliner Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen erproben drei Jahre lang das neue Berliner IP-Modell. Es soll den Transfer von Patenten und anderen Schutzrechten an wissenschaftliche Ausgründungen vereinfachen. Vom ersten IP-Audit bis zum Vertragsabschluss sollen höchstens 90 Tage vergehen. Einheitliche Bewertungen und Vertragsmodelle sollen zudem Investitionen erleichtern.
Die Ausstellung „Unbezahlbar – Geld, Macht, Werte“ ist vom 2. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027 im Forschungscampus Dahlem in Berlin zu sehen. Historische Objekte, Kunst und interaktive Stationen beleuchten den Wandel von Geld, gesellschaftlichen Werten und Macht. Eröffnet wird am 1. Oktober um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Wettbewerb zur Sanierung und Erweiterung des Brücke-Museums in Berlin-Dahlem ist entschieden. Unter 240 Entwürfen gewann Barkow Leibinger mit fabulism Landschaftsarchitektur. Das denkmalgeschützte Haus soll zusätzliche Flächen für Ausstellungen, Depot, Forschung und Vermittlung erhalten. Die Wettbewerbsarbeiten werden ab 29. September gezeigt.
Am 11. September entwickeln 80 junge Menschen und 20 Entscheider während einer ICE-Fahrt von Frankfurt nach Berlin zehn Zukunftsfragen. Der Smart Rebel ICE Clubtrain startet um 8.15 Uhr und erreicht Berlin um 12.31 Uhr. Am Abend werden die Ergebnisse mit 200 Gästen in der Hessischen Landesvertretung diskutiert.
Für einen neuen Fußgängerüberweg wird der Oberhofer Weg vom 14. September bis zum 23. Oktober zwischen Grabenstraße und Geraer Straße gesperrt. Die Maßnahme soll insbesondere den Schulweg sicherer machen.
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Kofinanzierungsmittel zur Förderung von künstlerischen Projekten. Die Bewerbungsfrist endet am 28. September 2026 um 14:00 Uhr.
Rund 13,3 Milliarden Euro flossen 2025 als Bürgergeld und Kindergeld an Menschen mit ukrainischer, syrischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit. Was die Zahl aussagt – und was nicht.
Deutschland kündigt den Vertrag über das Russische Haus, während Moskau mit dem angekündigten Aus der Goethe-Institute reagiert.
Berlin verweigert den Hackern zwei Millionen Euro Lösegeld, während möglicherweise sensible Behörden- und Bürgerdaten vor der Veröffentlichung stehen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow, Außenminister Sergej Lawrow und Moderator Wladimir Solowjow verschärfen ihre Angriffe auf Deutschland und Bundeskanzler Friedrich Merz.
Berlin könnte bei Flüchtlingsunterkünften jährlich mindestens 50 Millionen Euro sparen, wenn das Land stärker auf günstigere Wohncontainer setzt.