Leipzig: Lawrow spricht vom „Beginn eines echten Krieges“
Russlands Außenminister Sergej Lawrow verschärft nach dem Sprengstoff-Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle den Ton und wirft Bundeskanzler Friedrich Merz eine faktische Kriegserklärung vor.
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In Leipzig-Grünau startet heute die Neugestaltung der öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen an der Krakauer Straße. Die Arbeiten werden mehrere Monate dauern und sollen die Angebote für Sport und Freizeit deutlich verbessern.
Die Leipziger Autorin Marlen Hobrack setzt sich in ihrem neuen Buch „Stolz und Zweifel“ mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Müttern auseinander. Die dreifache Mutter fordert eine stärkere Anerkennung von Sorgearbeit und Mutterschaft.
Auf der A14 bei Kilometer 94 ist an einem Lastwagen ein Reifen geplatzt. Das Fahrzeug querte drei Fahrstreifen und durchbrach die Betonmittelbarriere. Der 59-jährige Fahrer wurde verletzt. Bergung und Reparatur beeinträchtigten die Autobahn bis gegen 4 Uhr. Die Polizei ermittelt, ob weitere Fahrzeuge beschädigt wurden und wie es zum Reifenschaden kam.
Bei den Deutschen Skateboard-Meisterschaften in Leipzig haben Spitzenathleten um die nationalen Titel gekämpft. Die Veranstaltung verbindet Wettkampfsport mit Jugend- und Straßenkultur. Skateboarding gehört inzwischen zum olympischen Programm und hat sich von einer früheren Subkultur zu einer professionell organisierten Sportart entwickelt.
Nach fast zehn Jahren Planung haben die Bauarbeiten für ein barrierefreies Feriendorf am Störmthaler See begonnen. Das rund 35 Millionen Euro teure Projekt erhält Ferienhäuser, Stellplätze, Gastronomie, Spielangebote und einen eigenen Strandbereich. Der ganzjährig geöffnete Campingplatz soll 2029 in Betrieb gehen und etwa 40 Arbeitsplätze schaffen.
Der Leipziger Verein „Clowns & Clowns“ besucht Menschen, deren Alltag von Krankheit, Verletzungen oder Einsamkeit bestimmt wird. Die Gesundheitsclowns arbeiten unter anderem in medizinischen und sozialen Einrichtungen. Mit Humor und persönlicher Ansprache wollen sie Ängste lösen und für kurze Entlastung sorgen.
Das monumentale Karl-Marx-Relief am Leipziger Universitätscampus wird erstmals seit rund 50 Jahren gründlich gereinigt. Fachleute entfernen Schmutz und untersuchen Schäden an dem Kunstwerk. Das Relief entstand zu DDR-Zeiten und gehört zu den auffälligen Zeugnissen der Leipziger Stadtgeschichte.
Beschäftigte der Leipziger Messe haben mit einem Warnstreik den Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen erhöht. Sie fordern bessere Gehälter und verlässliche Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft sieht beim bisherigen Angebot der Arbeitgeber keine ausreichende Annäherung. Weitere Arbeitskampfmaßnahmen sind nicht ausgeschlossen.
Das Leipziger Musikgeschäft M. Oelsner besteht seit 160 Jahren, steht aber wirtschaftlich unter Druck. Dem Unternehmen machen unter anderem Kürzungen im Kulturbereich zu schaffen. Das Fachgeschäft gehört zu den traditionsreichsten Adressen der Musikstadt und versorgt Orchester, Musikschulen, Berufsmusiker und private Kunden mit Noten und Fachliteratur.
Die Leipziger Grünen wollen mit dem früheren sächsischen Umweltminister Wolfram Günther in die Oberbürgermeisterwahl 2027 ziehen. Der Kreisvorstand hat den Politiker als Kandidaten vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung trifft eine Mitgliederversammlung. Gewählt wird voraussichtlich im Februar kommenden Jahres.
Wegen laufender Bauarbeiten bleibt die Fichtestraße in Leipzig bis voraussichtlich 30. September vollständig gesperrt. Der Verkehr wird über das umliegende Straßennetz umgeleitet.
Die Arbeiten an der Stötteritzer Straße und Papiermühlstraße zwischen Riebeckstraße und Arnoldstraße dauern bis voraussichtlich Mai 2027. Stadt Leipzig und Leipziger Gruppe erneuern den Straßenraum und wichtige technische Leitungen.
Die Lindenthaler Straße bleibt zwischen der Georg-Schumann-Straße und dem Coppiplatz bis voraussichtlich 18. September vollständig gesperrt. Ein Teilstück zwischen der Magdeburger Straße und der Zufahrt zur Tankstelle bleibt erreichbar.
Wegen Leitungsarbeiten in der William-Zipperer-Straße wird die Buslinie 74 vom 7. bis 18. September umgeleitet. Die Busse fahren in Richtung Straßenbahnhof Leutzsch ab dem Lindenauer Markt auf einer geänderten Strecke. Für die Erich-Köhn-Straße wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
Das Lichtfest am 9. Oktober erinnert an die Friedliche Revolution von 1989. Der Lichtweg verläuft von der Nikolaikirche bis zum Matthäikirchhof. Installationen, Projektionen und Begegnungen mit Zeitzeugen verbinden die historischen Ereignisse mit aktuellen Fragen zur Demokratie.
Schüler der Klassen 10 bis 12 können vom 13. bis 16. Oktober 2026 kostenlos Studiengänge und den Campus der HTWK Leipzig kennenlernen. Zehn frei wählbare Module behandeln unter anderem Medien, Architektur, mobiles Kommunizieren und Studienorientierung. Die Plätze sind begrenzt.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe suchen zwölf Bürger für ihren neuen Fahrgastbeirat. Das ehrenamtliche Gremium berät etwa viermal jährlich über Liniennetz, Fahrkartenverkauf sowie die Ausstattung von Bussen und Bahnen. Bewerbungen sind bis zum 16. Oktober online oder über Formulare in Bürgerämtern und LVB-Servicezentren möglich.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow verschärft nach dem Sprengstoff-Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle den Ton und wirft Bundeskanzler Friedrich Merz eine faktische Kriegserklärung vor.
Sachsen stellt erneut 5,4 Millionen Euro für kleinere Vorhaben im ländlichen Raum bereit, über deren Förderung die 30 regionalen LEADER-Aktionsgruppen entscheiden.
Die Bundesregierung sieht Hinweise auf eine russische Beteiligung am versuchten Drohnenangriff in Leipzig, während mögliche Reaktionen mit internationalen Partnern abgestimmt werden.
Der Anteil Ostdeutscher in Spitzenpositionen steigt auf 12,1 Prozent, obwohl ihre Unterrepräsentation in fast allen gesellschaftlichen Bereichen fortbesteht.
Der Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle löst eine neue Sicherheitsdebatte aus, weil Flughäfen, Chipwerke und Energieanlagen als mögliche Ziele stärker in den Fokus rücken.
Das gemeinsame Polizei-Abhörzentrum in Leipzig nähert sich mit 35 Beschäftigten dem Wirkbetrieb, der ab 2027 schrittweise beginnen soll.