Leipzig – Die BSG Chemie Leipzig und ihr früherer Trainer Miroslav Jagatic haben ihren arbeitsrechtlichen Streit beendet. Beide Seiten erzielten nach Angaben des Vereins eine außergerichtliche Einigung.
Über die konkreten Inhalte der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Damit ist der Konflikt um Jagatics auslaufenden Arbeitsvertrag abgeschlossen.
Jagatic prägte erfolgreiche Jahre bei Chemie Leipzig
Miroslav Jagatic war von Januar 2019 bis Dezember 2024 Cheftrainer der Regionalligamannschaft.
In dieser Zeit prägte er nach Einschätzung des Vereins eine der erfolgreichsten Phasen der jüngeren Vereinsgeschichte. Unter seiner Leitung gelang Chemie Leipzig der Wiederaufstieg aus der Oberliga in die Regionalliga.
Außerdem führte Jagatic die Mannschaft 2022 bis ins Finale des sächsischen Landespokals. Am 18. Dezember 2024 wurde er schließlich von seinen Aufgaben als Cheftrainer freigestellt.
Verein spricht von Planungssicherheit
Bastian Pauly aus dem Vorstand Kommunikation betont rückblickend die langjährige Zusammenarbeit zwischen Verein und Trainer.
Der Rechtsstreit um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses habe aus Sicht des Vereins nicht im Verhältnis zur erfolgreichen gemeinsamen Zeit gestanden. Mit der Einigung bestehe nun für beide Seiten Planungssicherheit.
Auch Jagatic selbst verabschiedet sich versöhnlich. Er dankt seinen Wegbegleitern, Mitstreitern und Fans für die gemeinsame Zeit und wünscht dem Verein weiterhin Erfolg.
Schlussstrich unter langjährigen Konflikt
Mit der außergerichtlichen Verständigung endet ein Kapitel, das sportlich von Erfolgen, zuletzt jedoch auch von juristischen Auseinandersetzungen geprägt war.
Für Chemie Leipzig und Jagatic ist der Weg nun frei, sich auf die jeweiligen nächsten Aufgaben zu konzentrieren.