Großwohnsiedlungen der DDR prägen bis heute zahlreiche Leipziger Stadtteile. Eine öffentliche Veranstaltung beschäftigt sich am Donnerstag mit ihrer Zukunft, wobei neben den Gebäuden besonders Plätze und Grünflächen in den Blick rücken.
„Platte, Platz und Wiese“ in der Stadtbibliothek
Die Veranstaltung trägt den Titel „Platte, Platz und Wiese – Ostmoderne umbauen, Freiräume wertschätzen“. Sie beginnt am 20. August um 18 Uhr in der Leipziger Stadtbibliothek.
Vorträge und Gespräche sollen zeigen, wie Architektur und Landschaftsplanung gemeinsam die ostdeutschen Großwohnsiedlungen geprägt haben.
Umbau statt vollständiger Neuanfang
Im Zentrum steht die Frage, wie bestehende Quartiere weiterentwickelt werden können, ohne ihre städtebaulichen und landschaftlichen Qualitäten zu verlieren.
Veranstalter sind unter anderem die Leipziger Kammergruppe der Architektenkammer Sachsen und der Bund Deutscher Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten Sachsen.
Quelle: Stadt Leipzig; Architektenkammer Sachsen