Westwaren gegen Devisen: Wie Intershop zum Sehnsuchtsort und Devisenbringer der DDR wurde
Der unverwechselbare Duft von edler Seife, echtem Bohnenkaffee und feinem Tabak: Wer einen Intershop betrat, tauchte augenblicklich in eine völlig andere Warenwelt ein. Was 1962 als kleiner Verkaufsstand der Mitropa für ausländische Transitreisende begann, entwickelte sich rasch zu einem flächendeckenden Netz aus staatlichen Spezialgeschäften. Gegen D-Mark und frei konvertierbare Devisen gab es hier West-Schokolade, Markenjeans, Kosmetik und Unterhaltungselektronik. Wie die DDR-Führung mit dem I