Das Museumsgut in Alt-Marzahn kehrt nach zweijähriger Sanierung zurück. Am 30. August beginnt dort eine neue Sonderausstellung, die persönliche Erinnerungen mit der Geschichte des Bezirks verbindet.
Private Gegenstände werden zu Zeitzeugen
Wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mitteilt, trägt die Ausstellung den Titel „Geschenkt. Erzählt. Bewahrt. – Objekte erzählen Bezirksgeschichte“. Kuratiert wurde sie von Marie Pommer und Fabio Huuk.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Gegenstände aus dem Besitz von Menschen aus Marzahn-Hellersdorf. Audiostationen lassen die Besitzer selbst zu Wort kommen und erklären die Geschichten hinter den Exponaten.
DDR und Nachwendezeit prägen Ausstellung
Viele Ausstellungsstücke stammen aus der DDR, den Umbruchsjahren und der Zeit nach 1990. Sie erzählen von Arbeit, Schule, Familie, Freizeit und Nachbarschaft.
Gleichzeitig soll die Ausstellung Veränderungen in den fünf Ortsteilen des Bezirks dokumentieren. Grundlage ist das Beteiligungsprojekt „Erzähl mir dein Objekt!“, das bereits im Juni 2025 begann.
Neue Dauerausstellung folgt 2027
Die Sonderausstellung wird am Sonntag, 30. August, um 14 Uhr eröffnet. Sie soll bis zum 31. August 2027 zu sehen sein.
Ab 2027 will das Museum am Standort schrittweise zusätzlich eine neue Dauerausstellung zur Bezirksgeschichte aufbauen. Damit erhält das historische Museumsgut nach der Sanierung wieder eine dauerhafte kulturelle Funktion.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf; Museum Marzahn-Hellersdorf