DDR-Geschichte, persönliche Konflikte und die Erfahrung militärischer Vergangenheit stehen am Freitag, 25. September 2026, bei einer Lesung in Radeberg im Mittelpunkt. Wie die Stadt Radeberg mitteilt, liest der Stolpener Autor Matthias Stark ab 19 Uhr aus seinem Roman „Niemandsland Prora“.
Das Buch verbindet eine Familiengeschichte mit Erfahrungen aus der DDR und dem Militärstandort Prora.
Roman führt nach Prora und an die innerdeutsche Grenze
Nach Angaben der Stadt behandelt der Roman unter anderem Militärdienst in Prora und eine Flucht über die damalige innerdeutsche Grenze.
Damit verbindet das Buch persönliche Lebenswege mit politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der DDR.
Welche Teile des Romans Stark bei der Lesung auswählt und welche zusätzlichen Hintergründe er erläutert, bleibt dem Veranstaltungsabend vorbehalten.
Zeitgeschichte wird über persönliche Geschichten vermittelt
Literatur kann historische Entwicklungen aus einer anderen Perspektive vermitteln als Sachbücher oder Ausstellungen.
Persönliche Beziehungen, Konflikte und Entscheidungen machen politische Systeme unmittelbar erfahrbar und eröffnen zugleich Raum für Diskussionen über Erinnerung und Vergangenheit.
Eintritt kostet fünf Euro
Die Veranstaltung beginnt nach Angaben der Stadt Radeberg um 19 Uhr.
Der Eintritt kostet fünf Euro. Interessierte sollten vor dem Besuch prüfen, ob eine Voranmeldung oder Platzreservierung erforderlich ist.
Quelle
Stadt Radeberg