Quedlinburg blickt bei einer Sonderführung auf sein Alltagsleben der 1970er- und 1980er-Jahre zurück. Der Rundgang führt am 29. August durch Alt- und Neustadt, wobei verschwundene Geschäfte, Werkstätten und Gaststätten im Mittelpunkt stehen.
Kleine Läden prägten ganze Straßenzüge
Wie die Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH mitteilt, gab es noch vor wenigen Jahrzehnten zahlreiche kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe in der Stadt. Dazu gehörten Autowerkstätten und Hinterhofbetriebe.
Auch traditionelle Gewerke wie Böttcher, Sattler und Schuster waren im Stadtbild präsent. Hinzu kamen zahlreiche Kneipen und Gaststätten.
Viele dieser Betriebe sind heute verschwunden. Ihre ehemaligen Standorte erzählen dennoch viel über den Alltag und die Wirtschaftsstruktur Quedlinburgs.
Rundgang führt durch Alt- und Neustadt
Die Führung beginnt am Sonnabend, 29. August, um 10 Uhr an der Quedlinburg-Information. Sie dauert rund 90 Minuten.
Ein Stadtführer führt die Teilnehmer durch die historische Altstadt und die Neustadt. Dabei stehen nicht die klassischen Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt, sondern Spuren des früheren Geschäfts- und Arbeitslebens.
Kinder bis 13 Jahre nehmen kostenlos teil
Eine Karte kostet 18 Euro. Kinder bis einschließlich 13 Jahre können kostenlos teilnehmen.
Die Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH bietet monatlich wechselnde Sonderführungen an. Diese Rundgänge gehören nicht zum regulären Buchungsprogramm und richten sich ausdrücklich auch an Einwohner, die ihre eigene Stadt aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchten.
Quelle: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH, Welterbestadt Quedlinburg