Schiffbau plant 1.700 neue Arbeitsplätze
Der norddeutsche Schiffbau plant einen kräftigen Stellenaufbau, weil Marine-, Kreuzfahrt- und Offshore-Aufträge die Werften auslasten.
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Der norddeutsche Schiffbau plant einen kräftigen Stellenaufbau, weil Marine-, Kreuzfahrt- und Offshore-Aufträge die Werften auslasten.
Die Schwarz-Gruppe investiert 5,6 Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum bei Rostock, das Deutschlands digitale Unabhängigkeit stärken soll.
Die Universität Rostock entwickelt mit EcoBilge eine bordeigene Ölabscheidung, damit belastetes Bilgewasser nicht ungefiltert in Gewässer gelangt.
Rostock baut seine maritime Wirtschaft massiv aus, während Hafen, Offshore-Technik und Unterwasserforschung enger zusammenwachsen.
Mit „Scenic Eclipse II“ und „Seven Seas Grandeur“ laufen im August zwei Kreuzfahrtschiffe erstmals Warnemünde an, während der Hafen mit insgesamt 162 Anläufen plant.
Rostock Port erneuert für rund zwei Millionen Euro die Kranbahn am Liegeplatz 24, deren zweiter Bauabschnitt noch im August abgeschlossen werden soll.
Die Liegeplätze 33 und 34 im Rostocker Überseehafen werden für knapp 20 Millionen Euro grundlegend erneuert, nachdem die Anlagen seit den 1960er Jahren genutzt werden.
Rostock baut sein Fernwärmenetz weiter aus, während der Anteil angeschlossener Haushalte bis 2035 von rund zwei Dritteln auf bis zu 80 Prozent steigen soll.
Nordwasser investiert 2026 rund 68 Millionen Euro in Rostocks Ver- und Entsorgung, weil alternde Leitungen und Klimaanpassung umfangreiche Arbeiten erfordern.
Im Herbst wählen rund 36.000 Unternehmen im Kammerbezirk Rostock ihre neue IHK-Vollversammlung. 92 Kandidaten bewerben sich um 46 Sitze. Erstmals wird ausschließlich digital abgestimmt.
Warnemünde steht Ende August vor einem außergewöhnlichen Kreuzfahrtwochenende. Am 21. August kommt die „Scenic Eclipse II“ erstmals an die Warnow, zwei Tage später folgt die „Seven Seas Grandeur“. Am 23. August werden sogar vier Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig erwartet.
Rostock treibt den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur weiter voran. Am heutigen Montag beginnen in mehreren Straßen gleichzeitig Arbeiten am Telefon- und Breitbandnetz. Betroffen sind unter anderem Kuphalstraße, Peter-Cornelius-Straße, Joseph-Haydn-Straße und Robert-Schumann-Straße.
Mecklenburg-Vorpommern will stärker als Standort für gut ausgebildete Frauen und weibliche Führungskräfte wahrgenommen werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verwies beim Hanse Sail Business Brunch auf einen Frauenanteil von rund 37 Prozent in den obersten Führungsebenen der Privatwirtschaft. Auch bei Existenzgründungen liege der Anteil von Frauen bei 33,5 Prozent. Gleichzeitig kündigte sie an, die politische Förderung von Gleichstellung und weiblichen Führungskräften fortzusetzen.
Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide erfüllen weiterhin die Anforderungen des Kurortgesetzes Mecklenburg-Vorpommern. Die staatlichen Anerkennungsurkunden wurden am 4. August in Warnemünde übergeben.
Sechs Lehrkräfte aus Usbekistan haben an der Universitätsmedizin Rostock ein Präsenzseminar absolviert. Sie sollen ihr Wissen anschließend an weitere Lehrkräfte weitergeben und damit deutsche Ausbildungsstandards in die usbekische Pflegeausbildung tragen.
Wie gesund ist die Ostsee noch? Wissenschaftler aus Rostock diskutieren am 8. August über Fischbestände, Klimawandel und unsichtbare Umweltverschmutzung. Das Gespräch findet öffentlich im Stadthafen statt.
Die Stadt Rostock plant eine umfassende Neuordnung ihres Tourismus- und Veranstaltungsmanagements. Mehrere kommunale Gesellschaften sollen zum 1. Januar 2027 in einer gemeinsamen Organisation aufgehen. Bis 2035 erwartet die Verwaltung jährliche Einsparungen von drei bis vier Millionen Euro. Die endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.
Zur 35. Hanse Sail werden in Rostock erneut Hunderttausende Besucher und mehr als 100 Traditionsschiffe erwartet. Hotels, Gaststätten und Händler hoffen auf hohe Umsätze – während Sicherheit, Verkehr, Reinigung und Infrastruktur erhebliche öffentliche Mittel binden.
Rund 130 Schiffe und mehrere Hunderttausend Besucher werden zur Hanse Sail 2026 in Rostock erwartet. Das maritime Großereignis bringt Umsätze und weltweite Aufmerksamkeit – verlangt der Stadt aber zugleich einen erheblichen Einsatz für Verkehr, Sicherheit und Reinigung ab.
Die Nachfrage nach Wohnraum an der Ostsee bricht alle Rekorde – doch für die Einheimischen wird das Leben an der Küste unbezahlbar. Im Ostseebad Warnemünde und den begehrten Stadtteilen von Rostock verdrängen lukrative Ferienwohnungen und zweitwohnsitzsuchende Kapitalanleger zunehmend Pflegekräfte, Lehrer und Werftarbeiter. Die Hansestadt greift nun zu strengeren Zweckentfremdungsverboten und Milieuschutzsatzungen. Ein Lagebericht von der Immobilienfront.
Der Rostocker Überseehafen wandelt sich im Eiltempo: Wo Jahrzehnte lang fossile Rohstoffe umgeschlagen wurden, entstehen heute riesige Anlandestationen für Offshore-Windkraft und Importterminals für grünen Wasserstoff. Der Wandel bringt Milliardeninvestitionen an die Ostseeküste, trifft jedoch auf Fachkräftemangel, Flächenknappheit und Bedenken von Umweltschützern. Ein Blick auf den größten Industrie-Treiber Mecklenburg-Vorpommerns.
In Rostock-Warnemünde soll eine riesige Konverterplattform für Windstrom aus der Nordsee entstehen. Der Auftrag könnte gemeinsam mit einem möglichen Folgeprojekt rund 2,5 Milliarden Euro umfassen und bis zu 1.000 Arbeitsplätze sichern. Für den Osten ist das eine historische Industriechance – sofern Produktion, Forschung und Gewinne tatsächlich in der Region bleiben.
Der Rostocker Überseehafen erreicht trotz hoher Energiepreise, schwacher Konjunktur und wachsender Bürokratie einen neuen Umschlagrekord. Das Ergebnis zeigt, welches wirtschaftliche Potenzial im Osten steckt. Doch ohne Investitionen in Schienen, Straßen und Hafenanlagen könnte Berlin diesen Erfolg leichtfertig gefährden.