Der Rostocker Überseehafen modernisiert einen weiteren Teil seiner Kaianlagen. Die Liegeplätze 33 und 34 auf der Ostseite von Pier II werden für knapp 20 Millionen Euro grundlegend erneuert, weil dort noch Bausubstanz aus den 1960er Jahren genutzt wird.

Rund 400 Meter Kai werden erneuert

Die beiden Liegeplätze erstrecken sich zusammen über etwa 400 Meter. Nach Angaben von Rostock Port sollen sie künftig eine Wassertiefe von 12,50 Metern und eine Flächenbelastbarkeit von fünf Tonnen je Quadratmeter bieten.

Damit entsprechen die Parameter weitgehend den bereits erneuerten Liegeplätzen 31 und 32.

Bau stärkt Wettbewerbsfähigkeit

Für einen Universalhafen ist die Tragfähigkeit der Kaiflächen entscheidend. Schwere Stückgüter, Maschinen, Fahrzeuge und andere Projektladungen stellen deutlich höhere Anforderungen als klassische Hafenlogistik.

Modernere Liegeplätze erlauben deshalb nicht nur größere Schiffe, sondern erweitern auch die mögliche Nutzung der Flächen.

Hauptarbeiten sollen 2026 enden

Rostock Port rechnet damit, die wesentlichen Bauarbeiten bis Ende dieses Jahres abzuschließen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Projekt über die Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur.

Der Ausbau fällt in eine Phase, in der der Rostocker Hafen beim Güterumschlag auf Rekordniveau arbeitet. Das macht die Investition zugleich zu einer Vorbereitung auf weiteres Wachstum.

Quelle:

ROSTOCK PORT GmbH, Halbjahresbilanz 2026.