Rostock treibt den Ausbau der Fernwärme auch 2026 mit zahlreichen Baustellen voran. Rund zwei Drittel der Haushalte sind bereits angeschlossen, während dieser Anteil nach Angaben der Stadt bis 2035 auf bis zu 80 Prozent steigen soll.

Ausbau in mehreren Stadtteilen

Die Stadtwerke konzentrieren ihre Arbeiten in diesem Jahr unter anderem auf Gehlsdorf, Brinckmansdorf, die Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Warnemünde.

Ein Teil der Baustellen wird gemeinsam mit Wasser-, Abwasser- und Straßenbauprojekten umgesetzt. Dadurch können Leitungen parallel erneuert werden.

Warnemünde startet nach Sommerpause wieder

In der Schillerstraße und Wachtlerstraße war für die Arbeiten eine Sommerpause vom 3. Juli bis 9. August vorgesehen. Seit dieser Woche kann der Fernwärmeausbau dort wieder fortgesetzt werden; der aktuelle Baukalender rechnet mit Arbeiten bis Oktober.

Für Anwohner bedeutet das erneut Einschränkungen, obwohl die touristisch besonders intensive Ferienphase bewusst ausgespart wurde.

Erzeugung soll ebenfalls grüner werden

Ein größeres Netz allein macht Wärme noch nicht klimaneutral. Deshalb soll parallel auch die Erzeugung schrittweise auf regenerative Quellen umgestellt werden.

Der Ausbau ist damit ein zentraler Bestandteil des Rostocker Wärmeplans. Die wirtschaftliche Herausforderung liegt darin, Netze, Erzeugungsanlagen und Hausanschlüsse gleichzeitig weiterzuentwickeln.

Quelle:

Hanse- und Universitätsstadt Rostock; Stadtwerke Rostock AG, Baustellenkalender 2026