Sport, Kultur und Jugendarbeit bleiben trotz Sparzwang Teil der Stadtfinanzen

Riesas Haushalt finanziert freiwillige Angebote weiter mit mehr als drei Millionen Euro

Trotz angespannter Finanzlage gibt Riesa weiterhin mehr als drei Millionen Euro pro Jahr für freiwillige kommunale Aufgaben aus. Besonders stark werden Sport, Kultur sowie Kinder- und Jugendarbeit unterstützt. Gleichzeitig mussten einzelne Zuschüsse gekürzt werden.

Von Christian Richter 1 Min. Lesezeit

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Riesa muss sparen, hält aber weiterhin an einem erheblichen Umfang freiwilliger kommunaler Leistungen fest. Mehr als drei Millionen Euro pro Jahr fließen trotz angespannter Finanzlage in Bereiche, zu deren Finanzierung die Stadt nicht in jedem Umfang gesetzlich verpflichtet ist.

Besonders hoch sind die Ausgaben für Sport.

Mehr als 750.000 Euro für Sport

Nach Angaben der Stadt umfasst die Sportförderung jährlich mehr als 750.000 Euro.

Für Kultur sind mehr als 420.000 Euro vorgesehen.

Knapp 400.000 Euro gehen in Kinder- und Jugendarbeit.

Gleichzeitig mussten Zuschüsse sinken

Die Zahlen bedeuten nicht, dass alle Einrichtungen von Kürzungen verschont bleiben.

Der Doppelhaushalt enthält wegen der schwierigen Finanzlage Einschnitte bei einzelnen Trägern und Vereinen.

Damit muss die Stadt zwischen Haushaltskonsolidierung und dem Erhalt gesellschaftlicher Angebote abwägen.

Freiwillige Leistungen prägen Lebensqualität

Sportvereine, Kulturangebote und Jugendprojekte gehören zu jenen Bereichen, die eine Stadt attraktiv machen.

Gerade bei der Suche nach Familien und Fachkräften spielen solche Angebote eine Rolle.

Ein vollständiger Verzicht könnte deshalb kurzfristig Geld sparen, langfristig aber die Standortqualität verschlechtern.

Quellen

Stadt Riesa – Doppelhaushalt 2025/2026 und freiwillige kommunale Leistungen.

Themen: SportförderungKulturförderungStadtfinanzenHaushaltJugendarbeitRiesa

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