Historische Aufnahmen zeigen Zerstörung, DDR und Wiederaufbau

80 Jahre Alter Markt in Bildern: Neue Fotoausstellung mitten im Potsdamer Hauptbahnhof

Eine neue Ausstellung in den Potsdamer Bahnhofspassagen zeigt den dramatischen Wandel des Alten Marktes seit 1945. Historische Fotografien dokumentieren verlorene Gebäude, DDR-Architektur und die Rekonstruktionen der Gegenwart.

Von Helena Markwardt 1 Min. Lesezeit

Teilen

Kaum ein Platz in Ostdeutschland hat sein Erscheinungsbild in den vergangenen 80 Jahren so häufig verändert wie der Alte Markt in Potsdam. Eine neue Fotoausstellung macht diese Brüche jetzt mitten in den Bahnhofspassagen sichtbar.

Die Schau trägt den Titel „Platz____für Neues? Fotografien des Alten Marktes 1945–2025“.

Sie wurde erst in dieser Woche eröffnet.

Vom Trümmerplatz zum heutigen Stadtzentrum

Historische Fotografien zeigen den kriegszerstörten Alten Markt unmittelbar nach 1945.

Weitere Aufnahmen dokumentieren die Veränderungen während der DDR-Zeit.

Auch Gebäude, die inzwischen wieder verschwunden sind, spielen eine Rolle.

Dazu gehören unter anderem das frühere Hans-Otto-Theater, die Fachhochschule und der Staudenhof.

Luftbilder dokumentieren den Umbau

Ergänzt wird die Ausstellung durch Luftaufnahmen und Fotografien verschiedener Bau- und Rekonstruktionsphasen.

Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie sich das Verhältnis zwischen historischen Bauwerken, DDR-Moderne und späteren Rekonstruktionen verändert hat.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Potsdam Museums mit den Bahnhofspassagen.

Der Eintritt ist kostenlos.

Quellen

Potsdam Museum: „Platz____für Neues? Fotografien des Alten Marktes 1945–2025“.

Landeshauptstadt Potsdam: Veranstaltungsinformation zur Fotoausstellung.

Themen: PotsdamStadtgeschichteDDRAlter MarktBahnhofspassagenFotoausstellung

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

ProPotsdam baut vier Mehrfamilienhäuser in der Döberitzer Straße Potsdam: 63 neue Sozialwohnungen in Fahrland – Bauarbeiten gestartet Im Potsdamer Ortsteil Fahrland entstehen 63 neue, öffentlich geförderte Wohnungen. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel gab am Freitag gemeinsam mit ProPotsdam und der Investitionsbank des Landes Brandenburg den Startschuss für das Bauprojekt. Die ersten Mieter sollen im ersten Halbjahr 2028 einziehen können.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen