Pianist Matthias Kirschnereit kehrt nach Cottbus zurück

Mozart und Bruckner: Staatstheater Cottbus lädt zum 3. Philharmonischen Konzert

Mozarts dramatisches Klavierkonzert in d-Moll und Bruckners monumentale 3. Sinfonie stehen auf dem Programm des nächsten Philharmonischen Konzerts am Staatstheater Cottbus. Am 20. und 22. November musiziert das Philharmonische Orchester unter Alexander Merzyn gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit.

Von Helena Markwardt 3 Min. Lesezeit

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Generalmusikdirektor Alexander Merzyn leitet am 20. und 22. November 2026 das dritte Philharmonische Konzert des Staatstheaters Cottbus. Gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit präsentiert das Philharmonische Orchester Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner.
Generalmusikdirektor Alexander Merzyn leitet am 20. und 22. November 2026 das dritte Philharmonische Konzert des Staatstheaters Cottbus. Gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit präsentiert das Philharmonische Orchester Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner. Foto: Jochen Quast / Staatstheater Cottbus

Cottbus. Das Staatstheater Cottbus lädt am 20. und 22. November 2026 zum dritten Philharmonischen Konzert der Spielzeit ins Große Haus ein. Unter dem Titel „Raum öffnet sich“ stehen zwei Werke auf dem Programm, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll und Anton Bruckners 3. Sinfonie. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Alexander Merzyn, als Solist ist der Pianist Matthias Kirschnereit zu erleben.

Das Konzert beginnt am Freitag, dem 20. November, um 20 Uhr. Die zweite Aufführung folgt am Sonntag, dem 22. November, um 19 Uhr.

Matthias Kirschnereit spielt Mozarts d-Moll-Konzert

Den ersten Teil des Abends bildet Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll. Das Werk gehört zu den besonders dramatischen Klavierkonzerten des Komponisten und zeichnet sich durch starke Gegensätze zwischen Orchester und Soloinstrument aus.

Bereits die ersten Takte des Orchesters bestimmen die gespannte Atmosphäre. Wenn das Klavier hinzutritt, entwickelt sich ein Wechselspiel aus kraftvollen Passagen, zurückhaltenden Melodien und musikalischen Kontrasten.

Den Solopart übernimmt Matthias Kirschnereit. Der international gefragte Pianist ist dem Cottbuser Publikum bereits bekannt. Im Februar 2025 war er mit Mozarts Klavierkonzert in c-Moll am Staatstheater zu Gast.

Kirschnereit hat sämtliche Klavierkonzerte Mozarts eingespielt und sich besonders mit seinen Interpretationen dieses Komponisten einen Namen gemacht.

Mit dem d-Moll-Konzert kehrt er nun zu einem Werk zurück, das innerhalb von Mozarts Schaffen eine besondere Stellung einnimmt. Die dunkle Grundstimmung und die dramatischen Entwicklungen unterscheiden es deutlich von vielen seiner heitereren Klavierkompositionen.

Bruckners dritte Sinfonie war Richard Wagner gewidmet

Nach der Pause steht Anton Bruckners 3. Sinfonie auf dem Programm.

Das Werk ist eng mit Bruckners Verehrung für Richard Wagner verbunden. Der österreichische Komponist reiste eigens nach Bayreuth, um Wagner zwei seiner Sinfonien vorzulegen.

Wagner entschied sich für die dritte Sinfonie, die Bruckner ihm anschließend widmete.

Der Weg des Werkes auf die Konzertpodien verlief jedoch schwierig. Bei der Uraufführung im Jahr 1877 stieß die Sinfonie zunächst auf wenig Verständnis.

Bruckner überarbeitete seine Komposition in den folgenden Jahren mehrfach. In Cottbus erklingt die dritte Fassung aus dem Jahr 1889.

Sie verbindet groß angelegte musikalische Entwicklungen mit kraftvollen Orchesterpassagen und ruhigeren Abschnitten. Charakteristisch sind die weit gespannten musikalischen Bögen, mit denen Bruckner seine Themen verarbeitet und zu großen Klangsteigerungen führt.

Zwei Komponisten und unterschiedliche Klangwelten

Der Titel „Raum öffnet sich“ greift die verschiedenen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten der beiden Werke auf.

Während bei Mozart das unmittelbare Zusammenspiel zwischen Klavier und Orchester im Mittelpunkt steht, entfaltet Bruckner seine musikalischen Gedanken über längere Zeiträume.

Die Gegenüberstellung eröffnet dem Publikum zwei unterschiedliche Zugänge zur klassischen Musik. Auf der einen Seite steht die konzentrierte Dramatik eines Klavierkonzerts, auf der anderen die ausgedehnte Klangwelt einer spätromantischen Sinfonie.

Generalmusikdirektor Alexander Merzyn wird das Philharmonische Orchester des Staatstheaters durch beide Werke führen.

Karten für beide Konzerttermine erhältlich

Das dritte Philharmonische Konzert findet im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus am Schillerplatz 1 statt.

Die Vorstellungen beginnen am Freitag, dem 20. November, um 20 Uhr und am Sonntag, dem 22. November, um 19 Uhr.

Eintrittskarten sind beim Besucherservice des Staatstheaters erhältlich. Dieser ist telefonisch unter 0355 7824 242 erreichbar. Karten können außerdem über den Onlineverkauf des Theaters erworben werden.

Themen: CottbusKlassische MusikStaatstheater CottbusPhilharmonisches KonzertAlexander MerzynMatthias KirschnereitWolfgang Amadeus MozartAnton Bruckner

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