Cottbus: Seniorenbeirat unterstützt vier Stadtteile mit 1.200 Euro für ältere Menschen
Unterstützung für Cottbuser Senioren
Cottbus. Der Seniorenbeirat der Stadt Cottbus/Chóśebuz unterstützt Projekte für ältere Menschen in vier Stadtteilen mit insgesamt 1.200 Euro. Das Geld wurde während der Beiratssitzung am 21. Oktober 2026 symbolisch an die zuständigen Stadtteilmanager übergeben. Ströbitz, Schmellwitz, Sachsendorf-Madlow und Sandow erhalten jeweils 300 Euro. Mit der finanziellen Unterstützung sollen Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, soziale Kontakte gefördert und das gemeinschaftliche Leben gestärkt werden. Darüber informierte die Stadtverwaltung am Montag, dem 26. Oktober.
Vier Cottbuser Stadtteile erhalten finanzielle Unterstützung
Die Mittel kommen den Stadtteilen Ströbitz, Schmellwitz, Sachsendorf-Madlow und Sandow zugute.
Jeder dieser Stadtteile erhält 300 Euro, die für Angebote zugunsten älterer Einwohner eingesetzt werden sollen.
Die symbolische Übergabe fand zu Beginn der Sitzung des Seniorenbeirates am 21. Oktober statt.
Cornelia Krestin, die kommissarische Vorsitzende des Gremiums, überreichte die Spenden gemeinsam mit weiteren Mitgliedern an die Stadtteilmanager.
Mit der Initiative möchte der Seniorenbeirat das gesellschaftliche Leben unmittelbar vor Ort unterstützen.
Dabei geht es nicht um große Investitionen, sondern um kleinere Angebote, die den Alltag älterer Menschen bereichern können.
Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten stehen im Mittelpunkt
Das Geld soll insbesondere für Projekte verwendet werden, die älteren Menschen Begegnungen ermöglichen und soziale Kontakte fördern.
Denkbar sind beispielsweise gemeinsame Veranstaltungen, gesellige Nachmittage oder andere Aktivitäten innerhalb der Stadtteile.
Auch neue Ideen für ein aktives Miteinander können von der Unterstützung profitieren.
Welche konkreten Projekte in den einzelnen Stadtteilen finanziert werden, steht nach den bisher veröffentlichten Angaben noch nicht fest.
Die Stadtteilmanager sollen die Mittel dort einsetzen, wo sie unmittelbar den Seniorinnen und Senioren zugutekommen.
Damit verfolgt der Beirat einen Ansatz, der sich an den Bedürfnissen der Menschen in ihrem jeweiligen Wohnumfeld orientiert.
Gemeinschaft beginnt im eigenen Stadtteil
Für ältere Menschen spielen soziale Kontakte im unmittelbaren Wohnumfeld häufig eine wichtige Rolle.
Wer nicht mehr täglich zur Arbeit fährt oder aus gesundheitlichen Gründen weniger mobil ist, ist besonders auf erreichbare Begegnungsmöglichkeiten angewiesen.
Gemeinsame Aktivitäten können helfen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu schließen.
Auch Nachbarschaftsangebote und regelmäßige Veranstaltungen können das Zugehörigkeitsgefühl stärken.
Der Seniorenbeirat möchte mit seiner Förderung genau dort ansetzen.
Die Mitglieder des Gremiums betonen, dass Lebensqualität im Alter eng mit den Möglichkeiten zusammenhängt, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Entscheidend sei deshalb, Angebote nicht ausschließlich an zentralen Standorten zu schaffen, sondern auch die einzelnen Stadtteile einzubeziehen.
Stadtteilmanager sollen Projekte vor Ort unterstützen
Eine wichtige Rolle übernehmen die Stadtteilmanager.
Sie sind Ansprechpartner für örtliche Anliegen und arbeiten mit unterschiedlichen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen zusammen.
Durch ihre Nähe zum jeweiligen Stadtteil können sie einschätzen, welche Angebote bereits bestehen und wo zusätzliche Unterstützung sinnvoll sein könnte.
Die finanzielle Hilfe des Seniorenbeirates soll diesen Handlungsspielraum ergänzen.
Auch kleinere Beträge können dazu beitragen, gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen oder vorhandene Angebote zu erweitern.
Mit jeweils 300 Euro sind die Mittel zwar begrenzt. Sie können jedoch gezielt für Vorhaben eingesetzt werden, bei denen bereits eine vergleichsweise kleine finanzielle Unterstützung einen Unterschied macht.
Über die konkrete Verwendung in den vier Stadtteilen wurde bislang nicht berichtet.
Seniorenbeirat vertritt die Interessen älterer Einwohner
Der Seniorenbeirat beschäftigt sich mit den Anliegen älterer Menschen in Cottbus.
Dabei geht es unter anderem um gesellschaftliche Teilhabe, Begegnungsmöglichkeiten und die Lebensbedingungen in den Stadtteilen.
Das Gremium bietet älteren Einwohnern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Wünsche in die kommunale Diskussion einzubringen.
Die Mitglieder möchten erfahren, welche Schwierigkeiten im Alltag bestehen und welche Veränderungen aus Sicht der Betroffenen notwendig sind.
Mit der finanziellen Unterstützung der vier Stadtteile verbindet der Beirat diese Interessenvertretung mit einer konkreten Maßnahme.
Die Spenden sollen nicht in allgemeinen Verwaltungsaufgaben aufgehen, sondern unmittelbar Angebote für ältere Menschen unterstützen.
Nächste Sprechstunde am 10. November
Wer eigene Anliegen vorbringen oder mit dem Seniorenbeirat ins Gespräch kommen möchte, hat dazu im November Gelegenheit.
Die nächste öffentliche Sprechzeit findet am Dienstag, dem 10. November 2026, statt.
Von 11 bis 12 Uhr stehen Mitglieder des Gremiums im Soziokulturellen Zentrum Cottbus in der Zielona-Gora-Straße 16 für Gespräche zur Verfügung.
Interessierte können dort Fragen stellen, auf Schwierigkeiten aufmerksam machen oder Anregungen für das Leben in ihrem Stadtteil einbringen.
Der Seniorenbeirat möchte insbesondere erfahren, wo Unterstützung benötigt wird und welche zusätzlichen Angebote den Alltag älterer Menschen verbessern könnten.
Kleine Förderung mit einem klaren Ziel
Die jetzt bereitgestellten 1.200 Euro sind keine große kommunale Investition.
Dennoch steht hinter der Maßnahme ein konkretes Anliegen: Ältere Menschen sollen auch in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld Möglichkeiten zur Begegnung und gesellschaftlichen Teilhabe finden.
Mit der Unterstützung für Ströbitz, Schmellwitz, Sachsendorf-Madlow und Sandow werden vier unterschiedliche Stadtteile berücksichtigt.
Wie die Mittel im Einzelnen eingesetzt werden, entscheiden die Verantwortlichen im Rahmen der vorgesehenen Projekte.
Für den Seniorenbeirat steht dabei fest, dass ein gutes Leben im Alter nicht allein von Pflege- und Versorgungsangeboten abhängt.
Ebenso wichtig sind Menschen, mit denen man Zeit verbringen kann, und Orte, an denen Gemeinschaft entsteht.