Innenminister Schuster und Redmann treffen sich am Freitag in Potsdam

Sachsen und Brandenburg beraten über Sicherheitslage und Zusammenarbeit

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann und Sachsens Innenminister Armin Schuster kommen am Freitag, 6. November, in Potsdam zusammen. Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Sicherheitslage und die Zusammenarbeit beider Bundesländer. Im Anschluss an das Treffen wollen die Minister über ihre Gespräche informieren.

Von Niklas Brandt 2 Min. Lesezeit

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Die Innenminister Jan Redmann und Armin Schuster wollen sich in Potsdam über die Sicherheitslage und die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Brandenburg austauschen.
Die Innenminister Jan Redmann und Armin Schuster wollen sich in Potsdam über die Sicherheitslage und die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Brandenburg austauschen. Foto: © MIK

Potsdam. Die Innenminister von Sachsen und Brandenburg wollen ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit weiterentwickeln. Am Freitag, 6. November 2026, treffen sich Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) und sein sächsischer Amtskollege Armin Schuster (CDU) in Potsdam. Bei den Gesprächen soll es um die aktuelle Sicherheitslage sowie bestehende und künftige Herausforderungen für die Innenpolitik beider Bundesländer gehen.

Das Treffen beginnt um 11.15 Uhr im brandenburgischen Innenministerium in der Henning-von-Tresckow-Straße.

Sicherheitslage beider Bundesländer im Mittelpunkt

Nach Angaben des brandenburgischen Innenministeriums wollen sich Redmann und Schuster über aktuelle sicherheitspolitische Fragen austauschen.

Dabei soll auch beraten werden, wie Sachsen und Brandenburg bei innenpolitischen Aufgaben künftig zusammenarbeiten können.

Welche konkreten Vereinbarungen aus dem Treffen hervorgehen, ist bislang offen.

Das Ministerium hat angekündigt, dass sich beide Innenminister im Anschluss an die Gespräche öffentlich äußern werden.

Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Sachsen und Brandenburg verbindet eine gemeinsame Landesgrenze.

Für die Arbeit der Sicherheitsbehörden können deshalb auch Fragen eine Rolle spielen, die nicht an den jeweiligen Landesgrenzen enden.

Dazu zählen beispielsweise die Zusammenarbeit der Polizeibehörden, der Informationsaustausch und die Abstimmung bei länderübergreifenden Einsatzlagen.

Ob diese einzelnen Bereiche am Freitag Gegenstand konkreter Vereinbarungen werden, ist allerdings noch nicht bekannt.

Die beiden Innenminister wollen sich nach der offiziellen Ankündigung zunächst über die allgemeine Sicherheitslage und die künftigen Herausforderungen verständigen.

Grenzregion Lausitz von besonderer Bedeutung

Ein wichtiger Berührungspunkt der beiden Bundesländer ist die Lausitz.

Die Region erstreckt sich über Teile Sachsens und Brandenburgs. Viele Menschen pendeln täglich zwischen den Ländern, Unternehmen sind auf beiden Seiten der Grenze tätig und Verkehrsverbindungen führen durch mehrere Landkreise.

Auch für Polizei, Rettungsdienste und Katastrophenschutz können daraus Abstimmungsfragen entstehen.

Die Zusammenarbeit staatlicher Einrichtungen ist daher ein grundsätzlich wichtiges Thema für die Region.

Ob beim Ministertreffen besondere Maßnahmen für die Lausitz angekündigt werden, bleibt abzuwarten.

Ergebnisse sollen nach dem Treffen vorgestellt werden

Das Gespräch ist für Freitag zwischen 11.15 und 12 Uhr angesetzt.

Im Anschluss wollen beide Minister die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informieren.

Bis dahin liegen keine bestätigten Angaben zu möglichen Beschlüssen, zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen oder neuen Kooperationsvereinbarungen vor.

Für Sachsen und Brandenburg wird entscheidend sein, welche konkreten Schritte aus dem angekündigten Austausch hervorgehen.

Die Ostdeutsche Zeitung wird über wesentliche Ergebnisse berichten, sobald diese bekannt sind.

Themen: SachsenBrandenburgArmin SchusterPotsdamPolizeiJan RedmannZusammenarbeitInnenministerSicherheitslage

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