Betriebe öffnen Anfang September wieder ihre Werkstore für Besucher

Hoyerswerda bereitet nächste Spätschicht vor: Vier Touren führen durch Unternehmen

Wer hinter die Kulissen der Hoyerswerdaer Wirtschaft blicken möchte, kann sich bereits auf die nächste Unternehmens-Spätschicht vorbereiten. Am 4. September öffnen örtliche Betriebe ihre Türen. Vorgesehen sind vier unterschiedliche Touren.

Von Christian Richter 1 Min. Lesezeit

Teilen

Hoyerswerda bereitet derzeit die nächste Ausgabe seiner Unternehmens-Spätschicht vor. Am Freitag, 4. September, öffnen lokale Betriebe ihre Türen und Tore für Besucher. Die Stadt kündigt insgesamt vier Touren durch die örtliche Wirtschaft an.

Damit wird das inzwischen etablierte Format fortgesetzt.

Betriebe zeigen Arbeitsplätze direkt vor Ort

Eine Unternehmensführung vermittelt einen anderen Eindruck als eine Stellenanzeige oder Firmenwebseite.

Besucher sehen Maschinen, Arbeitsplätze und Produktionsabläufe unmittelbar und können Beschäftigten Fragen stellen.

Gerade für Jugendliche kann das bei der Berufsorientierung hilfreich sein.

Vorjahr brachte rund 85 Teilnehmer

Bei der Spätschicht 2025 nahmen nach Angaben der Stadt rund 85 Menschen an vier Touren durch zehn Unternehmen teil.

Mehrere bekannte Hoyerswerdaer Betriebe waren damals erneut dabei.

Wirtschaftsförderung setzt auf Sichtbarkeit

Die Spätschicht ist nicht nur eine Freizeitveranstaltung.

Sie soll Unternehmen mit potenziellen Fachkräften, Auszubildenden und interessierten Einwohnern zusammenbringen.

Damit wird auch sichtbar, welche Arbeitsmöglichkeiten in Hoyerswerda selbst vorhanden sind.

Termin ist der 4. September

Die diesjährige Ausgabe findet am ersten Freitag im September statt.

Interessierte sollten die aktuellen Hinweise der Wirtschaftsförderung zu Anmeldung und Touren beachten.

Quellen

Stadt Hoyerswerda / Wirtschaftsförderung – Hoyerswerdaer Spätschicht 2026 am 4. September.

###

Themen: HoyerswerdaArbeitsplätzeUnternehmenWirtschaftAusbildungSpätschicht

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Neue Ausbildungsmarktbilanz offenbart massive strukturelle Probleme 2,76 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss – warum Deutschland seine Fachkräfte verliert Deutschland sucht Fachkräfte, doch 2,76 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren besitzen keinen Berufsabschluss. Gleichzeitig fanden zuletzt so wenige gemeldete Bewerber einen Ausbildungsplatz wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Betriebe beklagen fehlenden Nachwuchs, während junge Menschen an hohen Mieten, unpassenden Arbeitszeiten und schwierigen Zugangsvoraussetzungen scheitern. Was läuft auf dem deutschen Ausbildungsmarkt falsch?

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Wirtschaft

Alle Beiträge