„Tour de Natur“ zieht über Eisenach in die Landeshauptstadt

120 Radfahrer erreichen Erfurt und fordern Stopp weiterer Straßenneubauten

Rund 120 Teilnehmer der „Tour de Natur“ sind über Eisenach nach Erfurt gefahren. Mit der Fahrradtour verbinden sie politische Forderungen nach einer anderen Verkehrspolitik und einem stärkeren Fokus auf nachhaltige Mobilität.

Von Philipp Mertens 1 Min. Lesezeit

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Rund 120 Menschen sind mit dem Fahrrad über Eisenach nach Erfurt gefahren und verbinden ihre Tour mit politischen Forderungen an Bund und Länder. Die Teilnehmer der „Tour de Natur“ verlangen unter anderem einen Kurswechsel bei der Verkehrspolitik.

Forderung nach weniger Straßenbau

Zu den Kernforderungen gehört ein Stopp des weiteren Ausbaus von Straßen und Autobahnen.

Die Teilnehmer werben stattdessen für eine bundesweite Verkehrswende.

Die Strecke der Tour führte zuvor unter anderem über Frankfurt am Main, Marburg und Eisenach bis nach Erfurt.

Verkehrspolitik bleibt umstritten

Der Ausbau von Straßen stößt regelmäßig auf unterschiedliche Interessen.

Wirtschaft und Teile der Kommunen verweisen auf leistungsfähige Verkehrswege und Erreichbarkeit, während Umweltverbände einen stärkeren Ausbau von Bahn, Radverkehr und öffentlichem Nahverkehr fordern.

Die Fahrradtour trägt diese Debatte bewusst in die Städte entlang ihrer Strecke.

Erfurt wird zum Ziel politischer Radtour

Mit der Ankunft in der Landeshauptstadt erhält die Aktion zusätzliche politische Sichtbarkeit.

Erfurt ist nicht nur Verkehrsknoten, sondern auch Sitz der Thüringer Landesregierung und des Landtags.

Quellen

MDR Thüringen – aktuelle Berichterstattung vom 8. August 2026.

Themen: ErfurtStraßenbauEisenachVerkehrswendeFahrräderTour de NaturProtest

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