20 Jahre SAB in Perleberg: Familienunternehmen arbeitet am Ausbau der A14 mit
Seit 20 Jahren ist das Unternehmen SAB – Service am Bau in Perleberg tätig. Sandra und Jürgen Schoon haben sich auf Straßen-, Erd- und Gleisbauarbeiten spezialisiert. Zu ihren aktuellen Aufträgen gehört der Ausbau der Autobahn A14. Zum Jubiläum besuchte Bürgermeister Axel Schmidt den Familienbetrieb.
Perleberg. Seit zwei Jahrzehnten ist das Unternehmen SAB – Service am Bau von Sandra Schoon im Straßen- und Erdbau tätig. Was vor 20 Jahren begann, hat sich zu einem Familienbetrieb entwickelt, der heute auf Baustellen in Brandenburg und darüber hinaus arbeitet. Am Mittwoch, dem 4. November 2026, besuchten Perlebergs Bürgermeister Axel Schmidt und die Geschäftsführerin des Technologie- und Gewerbezentrums, Sandra Perabo, das Unternehmen in der Parchimer Straße 13, um Sandra und Jürgen Schoon zum Jubiläum zu gratulieren.
Der Betrieb ist unter anderem am Ausbau der Autobahn A14 beteiligt. Auch bei Straßenbauprojekten im Berliner Raum kommen die Maschinen des Unternehmens zum Einsatz.
Zwei Unternehmen und ein gemeinsamer Betrieb
Sandra Schoon führt mittlerweile zwei Unternehmen. Neben SAB – Service am Bau gehört dazu das 2008 gegründete Unternehmen Schoon-Transporte.
Der Betrieb beschäftigt drei weitere Mitarbeiter. Für die Arbeiten auf den Baustellen stehen zwei Lastkraftwagen, neun Bagger, zwei Raupen und ein großer Radlader zur Verfügung.
Die Aufgaben haben Sandra und Jürgen Schoon untereinander aufgeteilt. Während Jürgen Schoon die Arbeiten auf den Baustellen organisiert und sich um die Kunden kümmert, übernimmt seine Frau vor allem die kaufmännischen Aufgaben und die Buchhaltung.
Das Unternehmen konzentriert sich auf Arbeiten, die für den späteren Straßen- und Gleisbau notwendig sind. Dazu gehören Erdbewegungen, Unterbauarbeiten und die Vorbereitung tragfähiger Flächen.
„Wir machen alles, was unter dem Asphalt ist, und alles, was unter dem Schotter ist beim Gleisbau“, beschreibt Jürgen Schoon das Tätigkeitsfeld.
Beim Ausbau der A14 im Einsatz
Zu den aktuellen Projekten gehört der Weiterbau der Autobahn A14 zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Das Unternehmen war am Abschnitt zwischen Wittenberge und Seehausen beteiligt, dessen Fertigstellung kürzlich mit einem Baustellenfest begangen wurde.
Die Mitarbeiter transportierten Kies von Groß Buchholz nach Wittenberge. Darüber hinaus waren Bagger und Raupen des Unternehmens bei den Bauarbeiten im Einsatz.
Für Sandra und Jürgen Schoon ist das Autobahnprojekt auch deshalb von Bedeutung, weil es sich in unmittelbarer Nähe ihres Unternehmensstandortes befindet.
Sie hoffen, dass die Arbeiten am folgenden Abschnitt zwischen Wittenberge und Karstädt bald beginnen können.
Der Weiterbau der A14 gehört zu den bedeutenden Verkehrsprojekten in der Prignitz. Mit der Autobahn soll die Region langfristig besser an das überregionale Straßennetz angebunden werden.
Aufträge reichen bis in den Berliner Raum
Neben Projekten in der Prignitz ist der Familienbetrieb seit vielen Jahren auch im Berliner Umland tätig.
Die geschäftlichen Kontakte reichen bis in die 1990er Jahre zurück. Damals arbeitete Jürgen Schoon bereits im Gleisbau und betrieb gemeinsam mit einem Geschäftspartner ein Unternehmen.
Aus dieser Zeit stammen Verbindungen zu Auftraggebern, die bis heute bestehen.
„Wir sind bis heute auch viel im Berliner Raum unterwegs“, berichtet Schoon.
Zu den aktuellen Einsatzorten zählt nach seinen Angaben auch das Tesla-Werk in Grünheide.
Bereits in früheren Jahren wirkte der Betrieb an größeren Straßenbauvorhaben mit. Dazu gehörte der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 5 zwischen Nauen und Spandau.
Auch an verschiedenen Straßenabschnitten in der Prignitz war das Unternehmen beteiligt.
Besonders in Erinnerung geblieben ist dem Ehepaar ein Straßenabschnitt zwischen der Brücke bei Dergenthin und dem Abzweig nach Nebelin. Diesen habe das Unternehmen vollständig in eigener Verantwortung gebaut.
20 Jahre auf Brandenburgs Baustellen
Nach zwei Jahrzehnten können Sandra und Jürgen Schoon auf zahlreiche abgeschlossene Projekte zurückblicken.
Viele der Straßen, die sie heute in Brandenburg befahren, haben sie selbst mitgebaut oder durch ihre Erdarbeiten vorbereitet.
Das Firmenjubiläum bot Bürgermeister Axel Schmidt und TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo Gelegenheit, sich vor Ort über die Entwicklung des Unternehmens zu informieren und die Arbeit des Familienbetriebs zu würdigen.
Für die Schoons stehen unterdessen bereits die nächsten Projekte im Mittelpunkt. Besonders aufmerksam verfolgen sie den weiteren Ausbau der A14, bei dem sie auch künftig gerne mit ihren Maschinen und Mitarbeitern im Einsatz wären.