Tierhalter müssen wegen BTV-8 mit Einschränkungen beim Handel rechnen

Blauzungenkrankheit erreicht Bernburger Region: Gesamter Salzlandkreis liegt in Restriktionszone

Die Blauzungenkrankheit hat unmittelbare Folgen für Tierhalter rund um Bernburg. Wegen bestätigter BTV-8-Ausbrüche in mehreren Bundesländern liegt inzwischen der gesamte Salzlandkreis innerhalb einer 150-Kilometer-Restriktionszone.

Von Andreas Feldmann 1 Min. Lesezeit

Teilen

Für Tierhalter im Raum Bernburg gelten aufgrund der Blauzungenkrankheit derzeit besondere Bedingungen. Ausbrüche der Virusvariante BTV-8 in mehreren Bundesländern haben dazu geführt, dass der gesamte Salzlandkreis innerhalb der zugehörigen Handelsrestriktionszone liegt.

Radius beträgt 150 Kilometer

Bei bestätigten BTV-8-Ausbrüchen werden Restriktionszonen mit einem Radius von 150 Kilometern eingerichtet.

Diese Gebietskulisse umfasst aktuell den kompletten Salzlandkreis.

Viehhandel kann komplizierter werden

Die Einschränkungen betreffen insbesondere den Transport und Handel mit empfänglichen Klauentieren.

Für landwirtschaftliche Betriebe können daraus zusätzliche Prüfungen, Dokumentationspflichten und organisatorische Belastungen entstehen.

Bernburger Veterinäramt informiert Betriebe

Der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises hat Tierhalter ausdrücklich über die aktuelle Lage informiert.

Gerade im landwirtschaftlich geprägten Umfeld Bernburgs besitzt das Thema wirtschaftliche Bedeutung.

Tierseuchen wirken weit über einzelne Höfe hinaus

Auch wenn nicht jeder Betrieb selbst einen Krankheitsfall hat, können Restriktionszonen ganze Regionen erfassen.

Damit zeigt die aktuelle BTV-Lage, wie schnell Tiergesundheit, Landwirtschaft und Handel miteinander verbunden sind.

Quellen

Salzlandkreis – aktuelle Informationen zur Blauzungenkrankheit BTV-8 und zur Restriktionszone.

###

Themen: LandwirtschaftSalzlandkreisTierhaltungBernburgBlauzungenkrankheitBTV-8

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Wissenschaftlerin der Universität Rostock berät künftig Bundesumweltministerium Rostocker Professorin Nicole Wrage-Mönnig in Klimaschutzbeirat berufen Die Rostocker Professorin Nicole Wrage-Mönnig ist in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen worden. Die Grünlandforscherin bringt ihre Expertise zu Biodiversität, nachhaltiger Landwirtschaft und widerstandsfähigen Ökosystemen in die Beratung der Bundesregierung ein.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Wirtschaft

Alle Beiträge