Neoromanischer Raum im Stadtschloss wurde drei Jahre lang restauriert

Nach 60 Jahren wieder zugänglich: Weimar führt heute durch restaurierte Schlosskapelle

Jahrzehntelang war die Schlosskapelle im Weimarer Stadtschloss nicht mehr als Sakralraum erlebbar. Nach aufwendiger Restaurierung können Besucher sie heute bei zwei Führungen kennenlernen.

Von Laura Steinbach 1 Min. Lesezeit

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Ein lange verschwundener Teil des Weimarer Stadtschlosses ist wieder erlebbar. Heute finden Führungen durch die restaurierte Schlosskapelle statt, die nach rund 60 Jahren Schließung wieder zugänglich gemacht wurde.

Kapelle wurde 1847 geweiht

Der Raum entstand auf Wunsch von Erbgroßherzog Carl Alexander in neoromanischer Formensprache.

1847 wurde die Kapelle für die großherzogliche Familie geweiht.

Später diente sie zehn Jahre lang als Konzertstätte mit Bezug zu Johann Sebastian Bach.

1962 erfolgte der radikale Umbau

Die Nutzung als Kapelle endete 1962.

Damals wurde der Raum zu einem Büchermagazin umgebaut.

Nach sechs Jahrzehnten Schließung und einer dreijährigen Restaurierung ist die historische Architektur nun wieder sichtbar.

Zwei Führungen am heutigen Samstag

Heute werden Rundgänge von 12 bis 13 Uhr und von 14 bis 15 Uhr angeboten.

Treffpunkt ist das Löwenportal des Stadtschlosses.

Quellen

Kulturstadt Weimar / Klassik Stiftung Weimar – „Die wiedergewonnene Schlosskapelle“, 8. August 2026.

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