Der ukrainische Wissenschaftler Volodymyr Malyi absolvierte einen mehrtägigen Arbeitsbesuch am Institut für Gesundheit. BTU und National University of Pharmacy verständigten sich auf weitere Vorhaben, wobei Forschung, Lehre und akademischer Austausch im Mittelpunkt stehen.
Gesundheitsforschung verbindet Senftenberg und Charkiw
Wie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg mitteilt, folgte Malyi einer Einladung von Sven Michel, Leiter des Fachgebiets Therapiewissenschaften II. Malyi leitet an der National University of Pharmacy das Department für Management, Marketing und Qualitätssicherung.
Der Besuch knüpft an Kontakte an, die das Institut für Gesundheit mit Hochschulen aus der Region Charkiw aufgebaut hat. Die Zusammenarbeit wurde nach Beginn des russischen Angriffskrieges bewusst weitergeführt.
Sensoren und digitale Bewegungsanalyse im Fokus
Am Campus Senftenberg stellte die BTU aktuelle Forschungsarbeiten zur sensorgestützten Therapie und zu digitalen Verfahren der Bewegungsanalyse vor. Dabei ging es auch darum, wie diese Technologien in Forschung und akademische Ausbildung integriert werden können.
Beide Seiten diskutierten zudem gemeinsame Lehrveranstaltungen, wissenschaftliche Publikationen und Austauschmöglichkeiten für Studierende sowie Nachwuchswissenschaftler.
Ukrainische Hochschuldelegation soll nach Deutschland kommen
Der Arbeitsbesuch dient zugleich der Vorbereitung eines größeren Delegationstreffens. Rektoren und Vizerektoren mehrerer Hochschulen aus der Region Charkiw sollen gemeinsam mit Vertretern des ukrainischen Gesundheitsministeriums und weiterer Institutionen nach Deutschland kommen.
Die geplanten Gespräche sollen neue Projekte in Forschung, Ausbildung und Wissenstransfer ermöglichen. Damit stärkt der Campus Senftenberg zugleich seine internationale Rolle innerhalb der Gesundheitswissenschaften der BTU.
Quelle: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg