Bewerbungen für kommunale Interessenvertretung laufen bis Mitte September

Drei Sitze werden frei: Schmölln sucht neue Mitglieder für seinen Seniorenbeirat

Im Seniorenbeirat der Stadt Schmölln müssen ab September drei Plätze neu besetzt werden. Bewerben können sich auch Einzelpersonen.

Von Philipp Mertens 1 Min. Lesezeit

Teilen

Die Stadt Schmölln sucht neue Mitstreiter für ihre kommunale Seniorenvertretung. Ab September müssen im Seniorenbeirat drei Sitze neu besetzt werden. Vereine und Verbände können Kandidaten vorschlagen, zugleich dürfen sich interessierte Bürger auch selbst bewerben. Die Frist läuft bis zum 15. September.

Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen älterer Einwohner gegenüber Stadtverwaltung und Stadtrat. Zu seinen Aufgaben gehören Beratung, Stellungnahmen und Empfehlungen zu Themen, die Senioren unmittelbar betreffen.

Vom Nahverkehr bis zur Barrierefreiheit

Seniorenpolitik reicht weit über Pflege hinaus. Auch sichere Fußwege, Sitzgelegenheiten, öffentlicher Nahverkehr, digitale Verwaltungsangebote, bezahlbares Wohnen oder barrierefreie Gebäude können für ältere Menschen entscheidend sein.

Der Beirat kann solche Perspektiven frühzeitig in kommunale Entscheidungen einbringen.

Wahlperiode läuft bis 2029

Nach Angaben der Stadt tagt das Gremium nach Bedarf, mindestens jedoch zweimal jährlich. Die derzeitige Wahlperiode läuft bis zum Ende der Stadtratslegislatur im Juni 2029.

Bewerbungen sollen neben den persönlichen Daten auch eine kurze Darstellung der Motivation für das Ehrenamt enthalten.

Quellen

Stadt Schmölln – Schmöllner Blick, Ausgabe August 2026

###

Themen: KommunalpolitikEhrenamtSeniorenSchmöllnSeniorenbeirat

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Festakt im Feuerwehrgerätehaus Pritzwalker Feuerwehr stellt Führung neu auf und erhält zwei moderne Einsatzfahrzeuge Bei der Freiwilligen Feuerwehr Pritzwalk gibt es einen Führungswechsel: Adrian Zechser übernimmt die Stadtwehrführung, Dirk Blohm leitet künftig die Ortsfeuerwehr. Gleichzeitig wurden zwei neue Einsatzfahrzeuge übergeben. Rund 300 aktive Feuerwehrleute an 13 Standorten profitieren von der personellen und technischen Weiterentwicklung.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Politik

Alle Beiträge