80 Jahre Stadtgeschichte auf einem einzigen Platz

Wie Potsdams Alter Markt sein Gesicht verlor und zurückgewann: Führung startet heute um 16 Uhr

Kaum ein Ort in Potsdam wurde seit 1945 so grundlegend verändert wie der Alte Markt. Eine Führung im Potsdam Museum zeichnet am Samstagnachmittag Zerstörung, DDR-Umbau und Wiederaufbau nach.

Von Helena Markwardt 1 Min. Lesezeit

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Zwischen Nikolaikirche, Landtag und Potsdam Museum liegen acht Jahrzehnte heftiger Debatten über Architektur und Stadtidentität. Eine Führung am heutigen Samstagnachmittag zeigt, wie häufig der Alte Markt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verändert wurde.

Die Führung beginnt um 16 Uhr im Potsdam Museum.

Sie dauert etwa eine Stunde.

Vom zerstörten Zentrum zur sozialistischen Stadt

Der Alte Markt wurde im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt.

In der DDR folgte kein vollständiger Wiederaufbau des historischen Platzes. Stattdessen entstanden neue Gebäude und städtebauliche Strukturen.

Nach der Wiedervereinigung änderte sich die Planung erneut.

Rekonstruktionen historischer Fassaden und Neubauten veränderten das Erscheinungsbild ein weiteres Mal.

Potsdams Mitte bleibt umstritten

Gerade deshalb steht der Alte Markt bis heute beispielhaft für die Frage, wie ostdeutsche Städte mit unterschiedlichen historischen Schichten umgehen.

Die heutige Überblicksführung trägt den Titel „Der Alte Markt 1945 bis in die Gegenwart“.

Beginn ist um 16 Uhr.

Quellen

Potsdam Museum: „Der Alte Markt 1945 bis in die Gegenwart“, 8. August 2026.

Themen: PotsdamStadtgeschichteDDRAlter MarktPotsdam MuseumWiederaufbau

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