Republikaner kämpfen um ihre Mehrheit im Kongress

USA vor der Machtentscheidung: Wird Trump nach den Zwischenwahlen politisch ausgebremst?

Eine Wahl mit weltweiten Folgen

Von Sebastian Krüger 10 Min. Lesezeit

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Am 3. November 2026 finden in den USA die Zwischenwahlen statt.
Am 3. November 2026 finden in den USA die Zwischenwahlen statt. Foto: whitehouse

Am Dienstag, 3. November 2026, entscheiden die Amerikaner über die politische Machtverteilung in Washington. Sämtliche 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Senatssitze stehen zur Wahl. Für Präsident Donald Trump geht es um weit mehr als einen gewöhnlichen Stimmungstest: Verliert seine Republikanische Partei die Mehrheit in einer oder beiden Kammern, könnte die Opposition seine Gesetzgebung blockieren, Untersuchungen gegen die Regierung einleiten und politischen Druck auf das Weiße Haus ausüben. Auch für Deutschland und Europa steht viel auf dem Spiel – von der Ukraine-Unterstützung über die Handelspolitik bis zur Zukunft der transatlantischen Zusammenarbeit.

Die Republikaner kontrollieren bislang beide Kammern des Kongresses. Ihr Vorsprung ist allerdings knapp. Den Demokraten fehlen rechnerisch jeweils vier zusätzliche Sitze, um die Mehrheitsverhältnisse zu verändern. Damit könnten bereits wenige Wahlkreise über die politische Handlungsfähigkeit der amerikanischen Regierung in den kommenden zwei Jahren entscheiden.

470 Kongresssitze stehen zur Wahl

Die sogenannten Midterms finden traditionell in der Mitte einer vierjährigen Präsidentschaft statt.

Donald Trump wurde 2024 erneut zum Präsidenten gewählt und trat sein Amt im Januar 2025 an. Nun müssen sich die Republikaner erstmals seit Beginn seiner zweiten Amtszeit einer landesweiten Kongresswahl stellen.

Anders als bei einer Präsidentschaftswahl steht Trump selbst nicht auf dem Stimmzettel.

Dennoch wird seine Politik den Wahlausgang wesentlich mitprägen.

Im Repräsentantenhaus werden sämtliche 435 Mandate neu vergeben. Die Abgeordneten werden jeweils für zwei Jahre gewählt.

Im Senat stehen regulär 33 Sitze zur Wahl. Hinzu kommen zwei Sonderwahlen in Florida und Ohio. Insgesamt werden somit 35 Senatsmandate vergeben.

Zusätzlich wählen zahlreiche Bundesstaaten ihre Gouverneure, Landesparlamente und weitere politische Ämter. Auch über zahlreiche Sachfragen wird abgestimmt.

Die Kongresswahl entscheidet darüber, welche Partei ab Januar 2027 die parlamentarischen Mehrheiten besitzt.

Republikaner müssen ihre knappe Mehrheit verteidigen

Die Ausgangslage im Kongress macht die Wahl besonders spannend.

Im Senat verfügen die Republikaner über 53 Sitze. Die Demokraten kommen einschließlich zweier parteiloser Senatoren, die sich ihrer Fraktion angeschlossen haben, auf 47 Stimmen.

Für eine eigene Mehrheit müssten die Demokraten netto vier zusätzliche Mandate gewinnen.

Im Repräsentantenhaus ist der Vorsprung der Republikaner noch geringer. Durch knappe Mehrheitsverhältnisse und nicht besetzte Mandate können bereits wenige Wahlkreiswechsel entscheidend sein.

Das amerikanische Wahlsystem verstärkt diese Bedeutung.

Jeder Wahlkreis im Repräsentantenhaus wird einzeln entschieden. Eine Partei kann deshalb landesweit mehr Stimmen erhalten und dennoch weniger Mandate gewinnen.

Entscheidend ist nicht der landesweite Stimmenanteil, sondern die Verteilung der Siege auf die einzelnen Wahlkreise.

Hinzu kommen die unterschiedlich zugeschnittenen Wahlkreisgrenzen, die in den USA regelmäßig politische Kontroversen auslösen.

Trump macht die Wahl zum Test seiner Präsidentschaft

Obwohl sein Name nicht auf dem Stimmzettel steht, hat Trump den Wahlkampf stark auf seine Person zugeschnitten.

Der Präsident tritt bei Veranstaltungen republikanischer Kandidaten auf und wirbt für die Fortsetzung seines politischen Kurses.

Seine Partei argumentiert, dass sie die Kontrolle über den Kongress behalten müsse, um ihre wirtschafts-, migrations- und sicherheitspolitischen Vorhaben umzusetzen.

Die Demokraten stellen dem die Kritik an Trumps Regierungsführung gegenüber.

Sie werfen ihm unter anderem vor, mit seiner Zollpolitik wirtschaftliche Unsicherheit verursacht und die Lebenshaltungskosten nicht ausreichend gesenkt zu haben.

Auch die Außenpolitik und der Umgang mit den staatlichen Institutionen stehen im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

Für viele Wähler ist die Entscheidung damit zugleich eine Bewertung der ersten beiden Jahre von Trumps zweiter Amtszeit.

Eine Kongresswahl ist allerdings kein direktes Referendum über den Präsidenten. Die Wähler entscheiden über einzelne Kandidaten, die wiederum eigene politische Schwerpunkte vertreten.

Steigende Preise und der Krieg mit Iran belasten den Wahlkampf

Zu den wichtigsten Themen gehören die wirtschaftliche Lage und die Lebenshaltungskosten.

Viele amerikanische Haushalte kämpfen weiterhin mit hohen Ausgaben für Wohnen, Kredite, Lebensmittel und Energie.

Zusätzlich belastet der Krieg mit Iran die politische Debatte. Die militärische Auseinandersetzung hat die Unsicherheit auf den Energiemärkten verstärkt und Fragen nach den Kosten und Zielen der amerikanischen Außenpolitik aufgeworfen.

Für Trump ist das besonders heikel, weil er im Wahlkampf 2024 eine Stärkung der amerikanischen Wirtschaft und eine Begrenzung internationaler Konflikte versprochen hatte.

Die Republikaner verteidigen ihre Politik mit dem Hinweis auf nationale Sicherheitsinteressen, wirtschaftliche Eigenständigkeit und die Notwendigkeit, amerikanische Interessen entschlossen durchzusetzen.

Die Demokraten kritisieren dagegen die wirtschaftlichen Folgen und verlangen eine stärkere parlamentarische Kontrolle militärischer Entscheidungen.

Wie stark diese Fragen das Wahlverhalten beeinflussen, unterscheidet sich zwischen den Bundesstaaten und Bevölkerungsgruppen.

Welche Bundesstaaten besonders wichtig sind

Besonders aufmerksam verfolgen die Parteien die Senatswahlen in mehreren politisch umkämpften Bundesstaaten.

Dazu gehören Maine, North Carolina, Ohio, Alaska, Kansas und Texas. Auch Michigan und Georgia stehen im Mittelpunkt der Wahlbeobachtung.

In diesen Staaten können einzelne Kandidaten darüber entscheiden, ob die Republikaner ihre Senatsmehrheit verteidigen.

Die Rennen unterscheiden sich jedoch erheblich.

Manche Bundesstaaten gelten traditionell als republikanisch geprägt, andere sind politisch stärker umkämpft.

Die Demokraten versuchen, auch in Regionen Stimmen zu gewinnen, in denen Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 deutlich vorne lag.

Umgekehrt setzen die Republikaner darauf, demokratisch gehaltene Sitze zu gewinnen und mögliche Verluste an anderer Stelle auszugleichen.

Umfragen liefern Hinweise auf die Stimmung vor dem Wahltag. Sie ersetzen jedoch keine ausgezählten Stimmen. Gerade bei knappen Rennen können Wahlbeteiligung, Briefwahl und regionale Besonderheiten das endgültige Ergebnis beeinflussen.

Was geschieht, wenn Trump das Repräsentantenhaus verliert?

Eine Niederlage der Republikaner im Repräsentantenhaus würde Trumps Regierung vor neue Schwierigkeiten stellen.

Die Demokraten könnten dann über die Tagesordnung der Kammer, die Leitung wichtiger Ausschüsse und zahlreiche parlamentarische Untersuchungen bestimmen.

Sie hätten die Möglichkeit, Regierungsmitglieder vorzuladen, Dokumente anzufordern und Entscheidungen der Regierung genauer zu überprüfen.

Auch bei den Haushaltsverhandlungen würde ihr Einfluss erheblich wachsen.

Ohne Zustimmung des Repräsentantenhauses können wichtige Ausgabengesetze nicht verabschiedet werden. Dadurch könnten sich langwierige Auseinandersetzungen über die Finanzierung des Bundeshaushalts entwickeln.

Ein demokratisch kontrolliertes Repräsentantenhaus könnte außerdem ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einleiten. Dafür genügt eine einfache Mehrheit.

Eine tatsächliche Amtsenthebung wäre jedoch wesentlich schwieriger. Sie würde im Senat eine Zweidrittelmehrheit erfordern.

Allein der Verlust des Repräsentantenhauses würde Trump deshalb nicht aus dem Amt drängen.

Er müsste aber mit deutlich stärkerer parlamentarischer Kontrolle rechnen.

Warum der Senat noch wichtiger werden könnte

Besonders weitreichend wäre ein Machtwechsel im Senat.

Die Kammer entscheidet unter anderem über die Bestätigung zahlreicher hochrangiger Regierungsbeamter und Bundesrichter.

Dazu gehören auch Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten.

Verlieren die Republikaner ihre Senatsmehrheit, könnten die Demokraten wichtige Personalentscheidungen der Regierung erheblich erschweren oder verhindern.

Auch bei der Gesetzgebung wäre der Präsident stärker auf Verhandlungen angewiesen.

Allerdings könnten die Demokraten selbst mit einer Mehrheit in beiden Kammern ihre politischen Vorstellungen nicht ohne Weiteres durchsetzen.

Trump behielte sein Vetorecht. Ein präsidentielles Veto kann der Kongress nur mit einer Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern überstimmen.

Hinzu kommen die besonderen Verfahrensregeln des Senats, die für zahlreiche Gesetzesvorhaben eine breite Unterstützung notwendig machen.

Ein Machtwechsel würde deshalb vor allem das Verhältnis zwischen Regierung und Parlament verändern.

Was bedeutet die Wahl für die Ukraine?

Für Europa gehört die amerikanische Ukraine-Politik zu den wichtigsten Fragen dieser Wahl.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 haben die Vereinigten Staaten eine zentrale Rolle bei der militärischen und finanziellen Unterstützung der Ukraine gespielt.

Unter Trump ist diese Unterstützung politisch umstritten. Der Präsident setzt eigene außenpolitische Schwerpunkte und verlangt von den europäischen Verbündeten größere finanzielle und militärische Beiträge.

Ein veränderter Kongress könnte die Debatte beeinflussen.

Demokratische Abgeordnete und Senatoren haben sich vielfach für eine verlässliche Unterstützung der Ukraine ausgesprochen. Allerdings gibt es auch innerhalb der Republikanischen Partei unterschiedliche Positionen zu Russland und zur europäischen Sicherheit.

Die tatsächlichen Entscheidungen hängen deshalb nicht ausschließlich von der Parteizugehörigkeit ab.

Der Kongress verfügt über wichtige Befugnisse bei der Bewilligung staatlicher Ausgaben. Der Präsident besitzt seinerseits erhebliche Kompetenzen in der Außenpolitik und bei der Umsetzung beschlossener Programme.

Eine neue Mehrheit könnte den politischen Kurs verändern, aber weder zusätzliche Ukraine-Hilfen noch deren Einstellung automatisch erzwingen.

Deutschland muss besonders auf Trumps Zollpolitik schauen

Auch wirtschaftlich steht für Deutschland einiges auf dem Spiel.

Die Vereinigten Staaten gehören zu den wichtigsten Absatzmärkten deutscher Unternehmen.

Besonders die Automobilindustrie, der Maschinenbau sowie Unternehmen der Chemie- und Elektroindustrie sind auf internationale Handelsbeziehungen angewiesen.

Trumps Zollpolitik hat deshalb unmittelbare Auswirkungen auf deutsche Exporteure.

Höhere Einfuhrzölle verteuern Waren auf dem amerikanischen Markt und können Lieferketten verändern.

Für ostdeutsche Wirtschaftsstandorte ist das ebenfalls relevant.

Automobilwerke und Zulieferunternehmen in Sachsen und Thüringen sind Teil internationaler Produktionsnetzwerke. Veränderungen der Handelsbedingungen können sich auf Investitionen, Aufträge und Beschäftigung auswirken.

Ein Kongress mit anderen Mehrheitsverhältnissen könnte politischen Druck auf die Regierung ausüben und bestimmte wirtschaftspolitische Vorhaben beeinflussen.

Allerdings verfügt der amerikanische Präsident bei der Handelspolitik über umfangreiche gesetzliche Befugnisse.

Eine demokratische Mehrheit würde deshalb nicht automatisch sämtliche Zölle beseitigen.

Für deutsche Unternehmen bleibt die Frage entscheidend, ob sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen nach der Wahl stabilisieren oder weitere Konflikte entstehen.

Auch die Zukunft der NATO steht im Hintergrund

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verteidigungspolitik.

Trump hat die europäischen NATO-Mitglieder wiederholt zu höheren Verteidigungsausgaben aufgefordert.

Die europäischen Staaten stehen damit vor der Aufgabe, ihre militärischen Fähigkeiten auszubauen und ihre Abhängigkeit von amerikanischer Unterstützung zu verringern.

Der Kongress spielt bei der Finanzierung der Streitkräfte und der Kontrolle der Regierung eine wichtige Rolle.

Eine neue Mehrheit könnte deshalb Einfluss darauf nehmen, wie die Vereinigten Staaten ihre militärische Präsenz in Europa organisieren und welche sicherheitspolitischen Prioritäten gesetzt werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Unterstützung der NATO in den USA nicht ausschließlich von einer Partei getragen wird.

Sowohl unter Demokraten als auch unter Republikanern gibt es Politiker, die am transatlantischen Bündnis festhalten.

Der Wahlausgang könnte die politischen Auseinandersetzungen darüber dennoch verändern.

Warum in der Wahlnacht nicht sofort alles feststehen muss

Für deutsche Zuschauer beginnt die eigentliche Spannung am späten Dienstagabend.

Die USA erstrecken sich über mehrere Zeitzonen. Deshalb schließen die Wahllokale nicht überall gleichzeitig.

Die US-Wahlnacht aus deutscher Sicht

Mittwoch, 4. November 2026 · MEZ · typische Schließzeiten ausgewählter Wahllokale, regional unterschiedlich

1. Ab etwa 00:00 Uhr: Erste Wahllokale in östlichen Bundesstaaten schließen. 2. Ab etwa 01:00–02:00 Uhr: Weitere wichtige Bundesstaaten schließen ihre Wahllokale. Erste Hochrechnungen und Projektionen werden erwartet. 3. Ab etwa 03:00–05:00 Uhr: Weitere Ergebnisse aus westlichen Bundesstaaten folgen. 4. Im Laufe des Mittwochs: Die Mehrheitsverhältnisse könnten klarer werden. Bei knappen Rennen kann die Auszählung jedoch mehrere Tage dauern.

Besonders bei sehr knappen Wahlkreisen kann es längere Zeit dauern, bis alle Briefwahlstimmen und vorläufigen Stimmzettel ausgewertet sind.

Hinzu kommen unterschiedliche Regeln der Bundesstaaten bei der Stimmenzählung.

Wichtig ist deshalb die Unterscheidung zwischen ersten Prognosen, medialen Siegerprojektionen und amtlich bestätigten Wahlergebnissen.

Ein Kandidat kann von Nachrichtenagenturen bereits als voraussichtlicher Sieger ausgerufen werden, bevor das endgültige amtliche Ergebnis vorliegt.

Die Ostdeutsche Zeitung sollte bei der Berichterstattung über die Wahlnacht diese Unterschiede deutlich machen.

Die amerikanische Demokratie steht vor einem entscheidenden Test

Die Zwischenwahlen sind zugleich eine Bewährungsprobe für das Vertrauen in demokratische Institutionen.

Donald Trump hat bei früheren Wahlen wiederholt unbelegte Behauptungen über groß angelegten Wahlbetrug verbreitet.

Bereits vor dem diesjährigen Urnengang wird über die Briefwahl, Wahlberechtigung und die Überwachung der Abstimmungen gestritten.

Die Organisation der Wahlen liegt in den Vereinigten Staaten überwiegend bei den einzelnen Bundesstaaten und lokalen Wahlbehörden.

Sie sind für die Durchführung, Auszählung und amtliche Feststellung der Ergebnisse zuständig.

Bei knappen Wahlausgängen sind rechtliche Auseinandersetzungen möglich. Diese müssen anhand konkreter Tatsachen und nach den geltenden Wahlgesetzen entschieden werden.

Die Wahlbeobachtung wird deshalb nicht nur auf die Ergebnisse gerichtet sein.

Auch die Frage, wie Kandidaten und Parteien auf Niederlagen reagieren, ist für das Vertrauen in das politische System von Bedeutung.

Für Trump steht die zweite Hälfte seiner Präsidentschaft auf dem Spiel

Die Amerikaner wählen am 3. November keinen neuen Präsidenten.

Dennoch könnte die Abstimmung die politische Richtung der Vereinigten Staaten für die kommenden zwei Jahre grundlegend beeinflussen.

Behalten die Republikaner beide Mehrheiten, könnte Trump seine politischen Vorhaben weiterhin mit Unterstützung des Kongresses verfolgen. Das würde allerdings nicht bedeuten, dass sämtliche Konflikte innerhalb der Partei verschwinden.

Gewinnen die Demokraten eine Kammer, könnten sie die Regierung stärker kontrollieren und wichtige Entscheidungen erschweren.

Ein demokratischer Machtgewinn in beiden Kammern würde die politische Machtverteilung noch deutlicher verändern.

Welche dieser Möglichkeiten eintritt, entscheiden die Wähler am Dienstag. Aus Meinungsumfragen allein lässt sich kein gesichertes Ergebnis ableiten.

Für Deutschland und Europa ist die Wahl deshalb mehr als ein amerikanisches innenpolitisches Ereignis.

Die künftigen Mehrheitsverhältnisse können Auswirkungen auf Handelsbeziehungen, Verteidigungspolitik, internationale Konflikte und den Umgang mit Russland haben.

Am 3. November entscheiden die Amerikaner nicht darüber, wer ihr Präsident ist. Sie entscheiden darüber, wie viel politischen Handlungsspielraum Donald Trump in den letzten beiden Jahren seiner Amtszeit besitzt.

Themen: NATOUkraineSenatDeutschlandUSADonald TrumpMidterms 2026WeltpolitikUS-ZölleRepräsentantenhausZwischenwahlenRepublikanerDemokratenKongress

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