Brandenburg veröffentlicht aktuelle Gefahrenstufen für den 7. August

Waldbrandgefahr in Fürstenberg derzeit gering – trotzdem bleibt Vorsicht geboten

Für Oberhavel gilt am heutigen Freitag Waldbrandgefahrenstufe 2. Damit hat sich die Lage gegenüber extremen Trockenphasen entspannt. Gerade rund um Fürstenberg mit seinen großen Waldflächen bleibt sorgsamer Umgang mit Feuer dennoch wichtig.

Von Marlene Vogt 1 Min. Lesezeit

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In den Wäldern rund um Fürstenberg/Havel ist die aktuelle Brandgefahr vergleichsweise niedrig. Für den Landkreis Oberhavel weist Brandenburg am heutigen Freitag, 7. August, Waldbrandgefahrenstufe 2 aus. Sie steht für eine geringe Gefahr.

Oberhavel aktuell auf Stufe 2

Die Waldbrandgefahrenstufen reichen von 1 bis 5.

Stufe 1 bezeichnet eine sehr geringe, Stufe 2 eine geringe, Stufe 3 eine mittlere, Stufe 4 eine hohe und Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr.

Für Oberhavel gilt am 7. August die zweite Stufe. In benachbarten Regionen kann die Situation gleichzeitig anders aussehen. So wurde für Ostprignitz-Ruppin am Freitag beispielsweise Stufe 3 ausgewiesen.

Fürstenberg besonders waldreich

Für Fürstenberg ist die Entwicklung besonders relevant. Die Stadt und ihre Ortsteile liegen in einer Landschaft, die von ausgedehnten Waldgebieten, Seen und Naturparks geprägt wird.

Steinförde etwa liegt am Rand des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land und ist von großen Eichen- und Buchenwäldern sowie Mooren und Klarwasserseen umgeben.

Auch rund um Himmelpfort und Bredereiche prägen Wälder und Naturräume das Landschaftsbild.

Geringe Stufe bedeutet keine Entwarnung

Eine geringe Waldbrandgefahr bedeutet nicht, dass Brände ausgeschlossen sind.

Offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten oder andere Zündquellen können auch bei niedrigeren Gefahrenstufen Vegetation entzünden. Gerade trockene Waldränder und Grasflächen können lokal deutlich empfindlicher sein, als es eine landkreisweite Einstufung vermuten lässt.

Feuerwehr bereits mehr als 100-mal im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg hatte bis Ende Juli bereits mehr als 100 Einsätze im laufenden Jahr dokumentiert.

Am 14. Juli wurde unter anderem eine kleine Brandstelle im Wald entdeckt, nachdem ein Landwirt während Erntearbeiten darauf aufmerksam geworden war.

Die aktuelle niedrigere Waldbrandstufe ist deshalb eine gute Nachricht – sorglos sollte in der Natur trotzdem niemand mit Feuer umgehen.

Quellen

Polizei Brandenburg / Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz – Waldbrandgefahrenstufen – Daten vom 7. August 2026.

Themen: BrandenburgWaldbrandgefahrFeuerwehrSommerFürstenberg HavelOberhavelWaldbrand

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