Die Bundesgartenschau 2033 soll in Dresden weit über ein sechsmonatiges Großereignis hinausreichen. Rund 120 Millionen Euro sind für dauerhafte Stadtentwicklungsprojekte vorgesehen. Wie die Landeshauptstadt mitteilt, bilden der Südpark, die Galopprennbahn und die Kiesseen Leuben zentrale Investitionsschwerpunkte.

Je 39 Millionen für Südpark und Galopprennbahn

Nach der fortgeschriebenen Konzeption sind für den Südpark und die Galopprennbahn jeweils rund 39 Millionen Euro vorgesehen.

Für die Kiesseen Leuben sind weitere 19 Millionen Euro eingeplant. Hinzu kommen Maßnahmen in Prohlis, im Stadtzentrum und weiteren Entwicklungsbereichen.

Stadt und Fördermittel teilen Investitionen

Von den insgesamt rund 120 Millionen Euro sollen 60 Millionen Euro aus Eigenmitteln der Stadt kommen.

Weitere 60 Millionen Euro sollen über Förderprogramme finanziert werden.

Prohlis rückt stärker in den Mittelpunkt

Ein Schwerpunkt liegt auf der Achse Prohlis – Galopprennbahn – Kiesseen Leuben.

Dort sollen Grünflächen, Freizeitangebote, Wege und öffentliche Räume langfristig miteinander verbunden werden.

Investitionen sollen über 2033 hinaus wirken

Die Stadt betrachtet die BUGA ausdrücklich als Instrument der Stadtentwicklung. Zahlreiche Anlagen sollen deshalb auch nach Ende der Bundesgartenschau dauerhaft erhalten bleiben.

Damit wird die Veranstaltung zu einem langfristigen Infrastruktur- und Investitionsprogramm für mehrere Dresdner Stadtteile.

Quelle:

Landeshauptstadt Dresden, Fortschreibung der BUGA-Konzeption Dresden 2033.