Spremberg. Fliegende Verkehrsmittel, neue Gebäude, mehr Natur oder völlig veränderte Stadtviertel: Wie Spremberg in 25 Jahren aussehen könnte, haben Kinder der Stadt mit ihren eigenen Ideen beantwortet.
Beim Spremberger Kindertag am 1. Juni beschäftigten sie sich mit der Frage, wie sich Spremberg/Grodk bis zum Jahr 2051 entwickeln könnte. Aus ihren Vorstellungen entstanden mithilfe Künstlicher Intelligenz Zukunftsbilder, die ab sofort im Rathaus ausgestellt werden. 235
Kinder entwickeln eigene Zukunftsideen
Entstanden sind die Arbeiten bei einer Mitmachaktion der Präsenzstelle Spremberg.
Anlass war das 725. Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt. Die Kinder sollten nicht einfach vorgegebene Zukunftsbilder übernehmen, sondern eigene Vorstellungen für Spremberg entwickeln.
Dabei ging es unter anderem um neue Gebäude, Verkehrsmittel, Naturflächen und weitere Veränderungen des Stadtbildes. Anschließend wurden diese Ideen mithilfe Künstlicher Intelligenz bildlich umgesetzt. 235
Damit verbindet die Aktion klassische Stadtentwicklung mit den Vorstellungen einer Generation, die Spremberg im Jahr 2051 selbst erleben könnte.
Erste Präsentation beim Heimatfest
Zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurden die Bilder beim Spremberger Heimatfest.
Mit der Ausstellung im Rathaus erhalten nun weitere Besucher die Möglichkeit, sich die unterschiedlichen Zukunftsentwürfe anzusehen. Dabei geht es weniger um konkrete Planungen als um die Frage, wie Kinder ihre Stadt wahrnehmen und welche Veränderungen sie sich wünschen. 235
Die Ausstellung zeigt damit auch, welche Themen junge Menschen mit der Zukunft ihrer Heimat verbinden.
Zwischen Stadtplanung und Fantasie
Die Ideen reichen von Architektur über Mobilität bis zur Gestaltung von Grün- und Freiflächen.
Gerade dieser offene Ansatz macht die Ausstellung interessant. Die Kinder mussten sich nicht an bestehende Baupläne oder politische Vorgaben halten, sondern konnten ihre Vorstellungen zunächst frei entwickeln.
Die KI diente anschließend als Werkzeug, um diese Gedanken sichtbar zu machen.
So entstehen Bilder einer Stadt, die es heute noch nicht gibt – vielleicht aber einzelne Ideen enthält, die später einmal tatsächlich Realität werden könnten.
Ausstellung läuft bis Ende November
Die Zukunftsbilder können während der regulären Sprechzeiten des Rathauses besichtigt werden.
Die Ausstellung läuft bis Ende November 2026. 235
Damit bleibt den Sprembergern noch mehrere Wochen Zeit, einen Blick darauf zu werfen, wie die jüngste Generation ihre Heimatstadt im Jahr 2051 sieht.