Nordhausen feiert Martini mit großem Laternenumzug und Höhenfeuerwerk – neuer Treffpunkt wegen Bauarbeiten
Nordhausen bereitet sich auf seine traditionelle Martinifeier am 10. November vor. Wegen der Bauarbeiten am Blasiikirchplatz beginnt das Fest in diesem Jahr auf dem Pausenhof des Humboldt-Gymnasiums. Anschließend ziehen die Teilnehmer mit ihren Laternen durch die Altstadt zum Marktplatz, wo Oberbürgermeister Kai Buchmann die Martinsbrezel teilt. Ein Höhenfeuerwerk bildet den Abschluss.
Nordhausen. Laternen, Musik und ein großes Höhenfeuerwerk: Am Dienstag, dem 10. November 2026, feiert Nordhausen wieder sein traditionelles Martinifest. In diesem Jahr müssen sich Besucher allerdings auf einen geänderten Treffpunkt einstellen. Aufgrund der Bauarbeiten auf dem Blasiikirchplatz beginnt die Veranstaltung um 17 Uhr auf dem Pausenhof des Humboldt-Gymnasiums in der Blasiistraße.
Die ökumenische Martinifeier wird gemeinsam von der Evangelischen Kirchengemeinde St. Blasii-Altendorf und St. Jacobi-Frauenberg sowie der Katholischen Pfarrgemeinde Dom zum Heiligen Kreuz organisiert. Eingeladen sind alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser, insbesondere Familien mit Kindern.
Martinsgeschichte und Musik zum Auftakt
Ab 17 Uhr steht zunächst die traditionelle Martinsgeschichte im Mittelpunkt. Begleitet von Musik und dem Licht zahlreicher Laternen erinnern die Kirchengemeinden an den heiligen Martin und die mit ihm verbundene Botschaft des Teilens.
Die Feier gehört seit vielen Jahren zu den festen Veranstaltungen im Nordhäuser Herbstkalender und verbindet kirchliches Brauchtum mit einem gemeinsamen Erlebnis für die Stadtgesellschaft.
Der Veranstaltungsort wurde in diesem Jahr bewusst verlegt. Wegen der Bauarbeiten am Blasiikirchplatz kann das Fest nicht wie gewohnt dort beginnen.
Besucher sollten deshalb direkt den Pausenhof des Oberstufengebäudes des Humboldt-Gymnasiums in der Blasiistraße aufsuchen.
Laternenumzug führt durch die historische Altstadt
Gegen 17.30 Uhr setzt sich der traditionelle Laternenumzug in Bewegung.
Die Route führt vom Humboldt-Gymnasium über die Blasiistraße, die Barfüßergasse, die Kranichstraße und die Engelsburg in Richtung Marktplatz.
Dort erwartet die Teilnehmer ein weiterer fester Bestandteil der Nordhäuser Martinifeier.
Oberbürgermeister Kai Buchmann wird die traditionelle Martinsbrezel teilen und an die Besucher verteilen.
Das gemeinsame Teilen der Brezel greift den Gedanken der Martinsgeschichte auf, in der der heilige Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bedürftigen geteilt haben soll.
Höhenfeuerwerk beginnt gegen 18 Uhr
Den Abschluss bildet das traditionelle Höhenfeuerwerk, das gegen 18 Uhr über der Nordhäuser Innenstadt gezündet werden soll.
Damit erwartet die Besucher nach dem Laternenumzug ein weiterer Höhepunkt des Abends.
Die Stadtverwaltung bittet ausdrücklich darum, während der gesamten Veranstaltung auf Fackeln und offenes Feuer zu verzichten.
Teelichter innerhalb der mitgebrachten Laternen sind von dieser Regelung ausgenommen.
Unterstützt wird die diesjährige Martinifeier erneut von der Energieversorgung Nordhausen GmbH.
Straßensperrungen und Einschränkungen im Nahverkehr
Mit dem Martinsumzug sind vorübergehende Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt verbunden.
Nach Angaben der Stadtverwaltung werden die Blasiistraße, die Barfüßergasse, die Kranichstraße und die Engelsburg zeitweise gesperrt.
Auch im Bereich der Rautenstraße und des Kornmarktes müssen Autofahrer mit Einschränkungen rechnen.
Die Sperrungen können sich zudem auf den öffentlichen Nahverkehr auswirken. Zeitweise sind Behinderungen im Straßenbahn- und Busverkehr möglich.
Die Stadt empfiehlt deshalb, die Innenstadt während des Umzugs möglichst zu umfahren und bei der Anreise mehr Zeit einzuplanen.
Für Familien und Besucher ist vor allem wichtig, den geänderten Veranstaltungsort zu beachten: Die Feier beginnt diesmal nicht am Blasiikirchplatz, sondern auf dem Pausenhof des Humboldt-Gymnasiums.
Die wichtigsten Veranstaltungszeiten: Beginn am 10. November um 17 Uhr, Laternenumzug gegen 17.30 Uhr und Höhenfeuerwerk gegen 18 Uhr.