Wer Bischofswerda nur vom Vorbeifahren kennt, übersieht leicht, wie viel Geschichte sich in den Altstadtgassen verbirgt. Am Sonnabend, dem 26. September 2026, laden ehrenamtliche Stadtführer zu einem Rundgang durch den historischen Stadtkern ein. Beginn ist um 11 Uhr vor dem Rathaus.

Spuren einer Stadt mit bewegter Geschichte

Der Rundgang führt durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und nimmt Orte in den Blick, an denen sich noch heute Hinweise auf frühere Jahrhunderte entdecken lassen.

Eine besondere Rolle spielt dabei der verheerende Stadtbrand von 1813. Obwohl damals große Teile Bischofswerdas zerstört wurden, sind bis heute Spuren der Vergangenheit erhalten geblieben. Genau diese sollen während der gut einstündigen Führung sichtbar gemacht und in ihren historischen Zusammenhang eingeordnet werden.

Die Stadtführung richtet sich dabei nicht nur an Besucher von außerhalb. Auch Einheimische sind ausdrücklich eingeladen, Bischofswerda noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Die Pressemitteilung spricht dabei augenzwinkernd auch die einheimischen „Schiebocker“ an.

Treffpunkt vor dem Rathaus

Treffpunkt ist am Sonnabend, dem 26. September, um 11 Uhr vor dem Rathaus am Altmarkt.

Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Karten können bereits im Bürger- und Tourismusservice im Rathaus erworben oder direkt vor Beginn der Führung bei den Stadtführern gekauft werden.

Die Führung dauert etwas mehr als eine Stunde und bietet damit einen kompakten Einblick in die Entwicklung der Stadt, ihre historischen Brüche und die Geschichten hinter vielen Gebäuden und Straßen.

Bischofswerda aus einer neuen Perspektive

Gerade für Menschen, die täglich durch die Stadt gehen, kann ein solcher Rundgang neue Blickwinkel eröffnen. Orte, an denen man sonst achtlos vorbeigeht, erhalten durch historische Zusammenhänge plötzlich eine andere Bedeutung.

Die Stadtführung verbindet deshalb klassische Stadtgeschichte mit dem unmittelbaren Erleben vor Ort. Sie richtet sich gleichermaßen an Gäste, Geschichtsinteressierte und Einwohner, die mehr über ihre Heimatstadt erfahren möchten.