Klimawandel und neue Verbrauchertrends werden zum Forschungsschwerpunkt

Bernburger Weinberg bekommt stärkeres Forschungsnetzwerk: Hochschule tritt Saale-Unstrut-Verband bei

Die Hochschule Anhalt ist seit Juli offizielles Mitglied im Weinbauverband Saale-Unstrut. Besonders profitieren soll das Mitteldeutsche Institut für Weinforschung am Campus Bernburg. Dort werden auf dem Lehr- und Versuchsweinberg „Waladala“ neue Strategien für Weinbau unter veränderten Klimabedingungen untersucht.

Von Andreas Feldmann 1 Min. Lesezeit

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Der Bernburger Weinbau bekommt eine stärkere Verbindung zur Praxis. Seit dem 14. Juli gehört die Hochschule Anhalt offiziell dem Weinbauverband Saale-Unstrut an. Der Vorstand des Verbandes bestätigte den Beitritt einstimmig.

Institut bekommt direkten Zugang zu Winzern

Von der Mitgliedschaft soll besonders das Mitteldeutsche Institut für Weinforschung profitieren.

Es kann künftig noch direkter mit Weingütern und Fachleuten aus dem Anbaugebiet zusammenarbeiten.

Klimawandel verändert den Weinbau

Ein zentraler Forschungsschwerpunkt liegt auf den Folgen veränderter Klimabedingungen im unteren Saaletal.

Auf dem Lehr- und Versuchsweinberg „Waladala“ in Bernburg werden dazu praktische Versuche durchgeführt.

Die Ergebnisse sollen nicht im Hochschulbetrieb verbleiben, sondern direkt an Weinbaubetriebe weitergegeben werden.

Auch Konsum verändert sich

Neben Klima und Anbau beschäftigt sich das Institut mit neuen Verbrauchertrends und Veränderungen bei der Weinherstellung.

Damit wird der kleine Bernburger Versuchsweinberg Teil einer deutlich größeren wirtschaftlichen Entwicklung.

Saale-Unstrut lebt nicht allein von Landwirtschaft. Weinbau, Gastronomie und Tourismus hängen eng zusammen.

Die neue Mitgliedschaft stärkt damit gleichzeitig Forschung und regionale Wirtschaft.

Quellen

Hochschule Anhalt – Beitritt zum Weinbauverband Saale-Unstrut und Arbeit des Mitteldeutschen Instituts für Weinforschung.

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Themen: KlimawandelHochschule AnhaltSaale-UnstrutWeinbauBernburgWaladala

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