Demonstration läuft heute bis 18 Uhr

Kundgebung Unter den Linden fordert Existenzrecht Israels und freien Iran

An der Kreuzung Unter den Linden und Wilhelmstraße läuft heute eine politische Kundgebung für das Existenzrecht Israels, gegen Antisemitismus und für einen freien demokratischen Iran.

Von Sebastian Krüger 1 Min. Lesezeit

Teilen

In Berlins politischem Zentrum läuft heute Nachmittag eine Versammlung, die mehrere internationale Konfliktfelder miteinander verbindet. Unter den Linden an der Wilhelmstraße demonstrieren Teilnehmer für das Existenzrecht Israels, gegen Antisemitismus und für einen freien demokratischen Iran.

Die Kundgebung begann um 15 Uhr und ist bis 18 Uhr angemeldet.

Auch Islamismus wird ausdrücklich thematisiert

Im offiziellen Versammlungsthema wird außerdem Widerstand gegen verschiedene Erscheinungsformen des Islamismus genannt. Die Veranstalter führen dabei unter anderem Homophobie und Geschlechterapartheid an.

Die politische Botschaft verbindet damit Solidarität mit Israel, den Kampf gegen Antisemitismus und Kritik an islamistischen Strukturen mit Forderungen nach demokratischem Wandel im Iran.

Der Standort Unter den Linden und Wilhelmstraße liegt nur wenige hundert Meter von Bundestag, Brandenburger Tor und Regierungsviertel entfernt.

Berlin erlebt heute mehrere internationale Proteste

Die Kundgebung ist Teil eines dichten politischen Sonntags in der Hauptstadt. Parallel sind unter anderem Aktionen zum Krieg im Nahen Osten, zu Menschenrechten im Iran, zu Falun Gong und gegen Atomwaffen angemeldet.

Damit bleibt Berlin auch am heutigen Sonntag ein zentraler Schauplatz international ausgerichteter Demonstrationen.

Die aktuelle Kundgebung soll um 18 Uhr enden. Zwei Stunden später beginnt am Platz der Republik eine weitere Iran-bezogene Versammlung, die bis 22 Uhr angemeldet ist.

Quellen

Polizei Berlin Versammlungsbehörde Berlin

Themen: BerlinDemonstrationAntisemitismusIsraelIranUnter den Linden

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Demokraten übernehmen den US-Kongress Israel unter Druck: Trumps Wahlniederlage verändert das Verhältnis zu den USA Der Wahlsieg der Demokraten bei den amerikanischen Zwischenwahlen könnte weitreichende Folgen für Israel haben. Präsident Donald Trump verliert seine republikanische Mehrheit im Kongress, während die Kritik an Israels Regierung in Washington wächst. Für Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wird die enge politische Verbindung zu Trump zunehmend zum Problem.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Politik

Alle Beiträge