Ahornbaum und Regenbogenbank erinnern an Opfer

Nach dem CSD-Anschlag: Neuer Gedenkort im Berliner Tiergarten

Am Ort des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day erinnern nun ein neu gepflanzter Baum und eine Bank in Regenbogenfarben an die Getötete und die zahlreichen Verletzten.

Von Clara Winterfeld 1 Min. Lesezeit

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Weniger als zwei Wochen nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ist am Tatort im Tiergarten ein vorläufiger Gedenkort entstanden.

Ein Ahornbaum und eine Bank in Regenbogenfarben sollen an die Opfer erinnern. Der Bezirk Mitte ließ die Gestaltung in Abstimmung mit Vertretern der queeren Community vornehmen.

Eine Tote und 31 Verletzte

Am 25. Juli war ein Mann mit einem Auto in eine Menschengruppe im Tiergarten gefahren. Anschließend soll er weitere Menschen mit einer Hiebwaffe angegriffen haben.

Eine Frau wurde getötet, 31 Menschen erlitten teilweise schwere Verletzungen. Der mutmaßliche Täter wurde am folgenden Tag bei einem Polizeieinsatz erschossen, als Beamte ihn festnehmen wollten.

Dauerhafte Gedenkstelle wird beraten

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger erklärte, der Ort solle würdig gestaltet werden. Mit der queeren Community werde weiter darüber gesprochen, wie eine dauerhafte Gedenkstelle aussehen könne.

Seit dem Anschlag legen Menschen am Tatort Blumen, Kränze und persönliche Botschaften nieder. Der Baum und die Bank schaffen nun einen festen Platz für Trauer und Erinnerung.

Quellen

Bezirksamt Mitte von Berlin: Angaben zur Gestaltung des Gedenkortes im Tiergarten

Themen: BerlinAnschlagTiergartenCSDGedenkortQueere Community

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