Zittau erhält eine Millioneninvestition für Energieforschung. Der Bund fördert den Ausbau des DC-LabSaxony an der Hochschule Zittau/Görlitz mit 13 Millionen Euro. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden soll eine Forschungs- und Testumgebung für moderne Gleichspannungsnetze entstehen.

Die Hochschule bezeichnet die Anlage als europaweit einzigartig.

Damit erhält der Campus Zittau ein Forschungsprojekt mit überregionaler Bedeutung.

Gleichstrom wird für Industrie wichtiger

Viele moderne Technologien arbeiten intern bereits mit Gleichstrom.

Dazu gehören Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen, Elektromobilität und zahlreiche industrielle Anwendungen.

Trotzdem basiert ein großer Teil heutiger Stromnetze weiterhin auf Wechselstrom.

Forschung an leistungsfähigen Gleichstromnetzen kann deshalb helfen, Energieverluste zu reduzieren und neue Industriesysteme effizienter zu gestalten.

Zittau arbeitet mit TU Dresden zusammen

Das Projekt verbindet die Kompetenzen der Hochschule Zittau/Görlitz mit denen der TU Dresden.

Dadurch entsteht ein Forschungsnetzwerk zwischen dem südöstlichsten Hochschulstandort Sachsens und der Landeshauptstadt.

Forschung kann Standort stärken

Für Zittau besitzt das Projekt nicht nur wissenschaftliche Bedeutung.

Große Forschungsinvestitionen können hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen, Unternehmen anziehen und Studierende für technische Studiengänge gewinnen.

Gerade für eine Grenzregion kann ein spezialisiertes Forschungsprofil deshalb ein wichtiger Standortvorteil sein.

Quellen

Hochschule Zittau/Görlitz – „Bund fördert europaweit einzigartiges DC-Lab“, 30. Juni 2026