Eine innerstädtische Industriebrache soll in Weißwasser zu einem neuen Wirtschaftsstandort werden. Die Stadt hat die Erschließung des Geländes der ehemaligen Gelsdorfhütte öffentlich ausgeschrieben und damit einen weiteren Schritt beim Umbau des Areals eingeleitet.
Die früheren Bestandsanlagen wurden bereits abgebrochen.
Nun soll das Grundstück technisch und verkehrlich neu geordnet werden.
Neue Straße ist Voraussetzung für Ansiedlungen
Vorgesehen ist der Neubau einer Erschließungsstraße.
Dazu kommen Nebenanlagen sowie die medientechnische Erschließung.
Erst wenn Straßen, Leitungen und technische Infrastruktur vorhanden sind, können einzelne Grundstücke sinnvoll durch Unternehmen genutzt werden.
Industriebrache bekommt neue Funktion
Brachliegende ehemalige Industrieflächen stellen viele Lausitzer Kommunen vor Herausforderungen.
Gleichzeitig besitzen bereits erschlossene innerstädtische Flächen einen Vorteil: Für neue Gewerbegebiete muss weniger unbebaute Landschaft in Anspruch genommen werden.
Die Gelsdorfhütte soll deshalb nicht einfach leer bleiben, sondern wirtschaftlich neu genutzt werden.
Strukturwandel wird vor Ort sichtbar
Weißwasser gehört zu den Städten, die vom Ausstieg aus der Braunkohleverstromung besonders stark betroffen sind.
Neue Gewerbeflächen sollen dazu beitragen, Arbeitsplätze und Unternehmen in der Region zu halten oder neu anzusiedeln.
Mit der jetzt laufenden Ausschreibung wird aus dieser langfristigen Strategie ein konkretes Bauprojekt.
Quellen
Stadt Weißwasser/O.L. – Öffentliche Ausschreibung „Erschließung Gelsdorfhütte“.