Bei der Herrenseebrücke in Waren steht noch im August ein entscheidender Untersuchungsschritt bevor. Das bestehende technische Messsystem wurde bereits erweitert. Wie die Stadt Waren (Müritz) mitteilt, soll nun ein Belastungstest zusätzliche Daten über Tragfähigkeit und Stabilität des Bauwerks liefern.
Sensoren überwachen die Brücke
Bereits im Dezember 2025 und im März 2026 wurden erste Sensoren an der Unterseite des Bauwerks installiert.
Die Stadt hat dieses Monitoring inzwischen umfassend erweitert.
Risse werden systematisch untersucht
Parallel wurde eine objektspezifische Schadensanalyse zur Bewertung von Längs- und Querrissen vergeben.
Auch ein gesondertes Erkundungskonzept für die Herrenseebrücke gehört zu den bereits vergebenen Leistungen.
Belastungstest ist für August vorgesehen
Bei dem geplanten Test soll untersucht werden, wie sich die Brücke unter realer Belastung verhält.
Die daraus gewonnenen Messdaten sollen eine belastbarere Grundlage für den weiteren Umgang mit dem Bauwerk schaffen.
Untersuchungen laufen bis zur sicheren Lösung
Die Stadtvertretung hatte im Mai beschlossen, die Untersuchungen bis zu einer sicheren Wiederinbetriebnahme beziehungsweise einer belastbaren Lösung fortzuführen.
Damit bleibt die Zukunft der Herrenseebrücke eines der wichtigsten aktuellen Infrastrukturthemen in Waren.
Quelle:
Stadt Waren (Müritz).