Pritzwalk. Was passiert, wenn plötzlich der Strom ausfällt, Hochwasser droht oder andere größere Notlagen eintreten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der jüngste Pritzwalker Seniorentreff in der Stadtbibliothek.
25 Seniorinnen und Senioren kamen am 22. September zusammen. Im Mittelpunkt stand der sogenannte Leuchtturm für den Katastrophenfall. Er kann bei besonderen Krisenlagen in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sporthalle eingerichtet werden. PM_344_2026_09_25_Seniorentreff…
Sporthalle als Anlaufstelle
Der Leuchtturm soll im Ernstfall als zentrale Anlaufstelle dienen.
Gedacht ist das Angebot insbesondere für Situationen, in denen die normale Infrastruktur eingeschränkt ist, etwa bei einem längeren Stromausfall oder bei Hochwasser. In solchen Lagen können zentrale Orte für Information und Unterstützung besonders wichtig werden.
Das Thema stieß bei den Teilnehmern erneut auf großes Interesse. Bereits zuvor war die Katastrophenvorsorge beim Seniorentreff auf Resonanz gestoßen.
Viele Fragen aus der Runde
Nach dem Vortrag nutzten die Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit für Fragen und eine ausführliche Diskussion.
Gerade ältere Menschen können bei längeren Stromausfällen oder anderen Krisenlagen besonders auf verlässliche Informationen und erreichbare Ansprechpartner angewiesen sein.
Die Veranstaltung sollte deshalb nicht nur informieren, sondern auch Unsicherheiten abbauen und konkrete Abläufe erklären.
Für die Bewirtung am Kaffeetisch sorgten die Pritzwalker Landfrauen. PM_344_2026_09_25_Seniorentreff…
Nächster Seniorentreff im Oktober
Der nächste Pritzwalker Seniorentreff ist bereits für den 20. Oktober geplant.
Dann steht erneut ein Sicherheitsthema auf dem Programm. Der Weiße Ring will über Opferschutz informieren. PM_344_2026_09_25_Seniorentreff…
Damit bleibt der Seniorentreff nicht nur ein Ort für Begegnung und Austausch. Die Stadt nutzt die Veranstaltungen auch, um ältere Einwohner regelmäßig über praktische Themen aus Sicherheit, Vorsorge und Alltag zu informieren.