Vier besonders engagierte Frauen werden am Mittwoch, dem 19. August 2026, in Stendal mit dem Gleichstellungspreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Die Festveranstaltung findet von 16 bis 17.45 Uhr im Musikforum Katharinenkirche statt. Mehr als 30 Projekte und Einzelpersonen waren für die Auszeichnung vorgeschlagen worden. Die vier Preise sind jeweils mit bis zu 1.000 Euro dotiert.

Vier Kategorien stehen im Mittelpunkt

Die diesjährige Preisverleihung steht unter dem Motto „Solidarität und Empowerment – Frauen stärken und Gleichstellung gemeinsam gestalten“. Damit richtet sich der Blick besonders auf Menschen und Projekte, die Frauen unterstützen, Netzwerke schaffen oder sich für ein selbstbestimmtes Leben einsetzen.

Die Auszeichnungen werden in vier unterschiedlichen Kategorien vergeben. Die erste Kategorie trägt den Titel „Empowerment durch Bildung, Qualifizierung und Perspektiven“. Hier steht Engagement im Mittelpunkt, das Frauen dabei unterstützt, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben und eigene berufliche oder persönliche Wege zu entwickeln.

Die zweite Kategorie würdigt „Solidarität und Netzwerke – Frauen gegenseitig stärken“. Dabei geht es um Strukturen und Initiativen, in denen Frauen sich gegenseitig unterstützen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Interessen vertreten.

Eine weitere Auszeichnung wird unter der Überschrift „Schutz, Respekt und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen“ vergeben. Die vierte Kategorie würdigt herausragendes persönliches Engagement für Gleichstellung.

Mehr als 30 Vorschläge gingen ein

Nach Angaben des zuständigen Ministeriums wurden mehr als 30 Projekte und Einzelpersonen für die diesjährigen Preise vorgeschlagen. Aus diesem Bewerberfeld werden vier Preisträgerinnen ausgezeichnet.

Wer die Preise erhält, wurde in der Presseeinladung vom 7. August noch nicht öffentlich genannt. Das Gleichstellungsministerium bietet Medienvertretern jedoch an, bereits vor der Veranstaltung nähere Informationen zu den Preisträgerinnen bereitzustellen.

Die Auswahl zeigt zugleich die Bandbreite des Engagements, das mit dem Landespreis sichtbar gemacht werden soll. Gleichstellungsarbeit findet nicht nur in Behörden oder großen Institutionen statt. Sie kann ebenso von Vereinen, Initiativen, Netzwerken oder einzelnen Menschen getragen werden.

Mit dem Preis sollen solche Aktivitäten öffentlich gewürdigt und stärker wahrgenommen werden.

Ministerin und Landesgleichstellungsbeauftragte überreichen Preise

Die Auszeichnungen werden von Sachsen-Anhalts Gleichstellungsministerin Petra Grimm-Benne, Staatssekretärin Susi Möbbeck und Landesgleichstellungsbeauftragter Sarah Schulze übergeben.

Jeder der vier Preise kann mit bis zu 1.000 Euro dotiert werden. Neben dem finanziellen Betrag steht vor allem die öffentliche Anerkennung der ausgezeichneten Arbeit im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung ist für den Nachmittag des 19. August angesetzt. Beginn ist um 16 Uhr, das Ende ist für 17.45 Uhr vorgesehen.

Austragungsort ist das Musikforum Katharinenkirche im Schadewachten 48 in Stendal. Damit findet die landesweite Preisverleihung in diesem Jahr in der Hansestadt statt.

Gleichstellung wird aus mehreren Perspektiven betrachtet

Die vier Kategorien zeigen, dass Gleichstellung in unterschiedlichen Lebensbereichen eine Rolle spielt. Bildung und Qualifizierung können beispielsweise darüber entscheiden, welche beruflichen Perspektiven sich eröffnen. Netzwerke können helfen, Erfahrungen weiterzugeben oder Interessen gemeinsam durchzusetzen.

Beim Thema Schutz und selbstbestimmtes Leben geht es wiederum um andere Voraussetzungen gesellschaftlicher Teilhabe. Persönliches Engagement kann solche Strukturen ergänzen und Entwicklungen anstoßen, die über einzelne Projekte hinausreichen.

Mit der thematischen Ausrichtung auf Solidarität und Empowerment stellt das Land in diesem Jahr insbesondere die gegenseitige Unterstützung und die Stärkung eigener Handlungsmöglichkeiten in den Vordergrund.

Welche konkreten Projekte und Lebenswege hinter den vier Auszeichnungen stehen, soll spätestens bei der Festveranstaltung öffentlich werden.

Stendal wird zum Treffpunkt für landesweites Engagement

Für Stendal bringt die Verleihung eine landesweite Veranstaltung in die Stadt. Das Musikforum Katharinenkirche dient dabei als Veranstaltungsort für die feierliche Übergabe.

Die Preisverleihung richtet den Blick damit für einen Nachmittag auf Initiativen und Persönlichkeiten aus Sachsen-Anhalt, die sich in besonderer Weise mit Gleichstellung beschäftigen.

Medienvertreter können die Veranstaltung begleiten. Das Ministerium bittet Journalisten um vorherige Anmeldung bei der Pressestelle.

Die eigentliche Aufmerksamkeit soll am 19. August jedoch den vier ausgezeichneten Frauen gelten. Aus mehr als 30 Vorschlägen wurden sie für ihr Engagement in den Bereichen Bildung und Perspektiven, Netzwerkarbeit, Schutz und Selbstbestimmung sowie persönlicher Einsatz für Gleichstellung ausgewählt.

Quellen

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt – Presseeinladung Nr. 133/26 zur Verleihung des Gleichstellungspreises des Landes Sachsen-Anhalt