Mecklenburg-Vorpommern hat bereits 458 Millionen Euro seines Infrastruktur-Sondervermögens für konkrete Projekte bewilligt. 76 Vorhaben profitieren von den Mitteln, obwohl das Gesamtprogramm auf einen Zeitraum von zwölf Jahren ausgelegt ist.

23,8 Prozent der Mittel sind gebunden

Das Sondervermögen umfasst insgesamt 1,925 Milliarden Euro. Nach Angaben des Finanzministeriums waren Mitte August bereits 23,8 Prozent des gesamten Volumens bewilligt.

Die Gelder fließen unter anderem in Städte und Gemeinden, Wissenschaft, Polizei, Digitalisierung und Verkehr.

Das Ministerium verbindet die Investitionen zugleich mit wirtschaftlichen Effekten. Bauaufträge und weitere Maßnahmen sollen regionale Wertschöpfung und Beschäftigung stärken.

76 Projekte laufen bereits

Die bislang bewilligten 458 Millionen Euro verteilen sich auf 76 Investitionsvorhaben. Damit wird ein erheblicher Teil des Programms bereits in einer frühen Phase gebunden.

Mecklenburg-Vorpommern erhält mit dem Sondervermögen die Möglichkeit, über mehrere Jahre größere Investitionsprojekte umzusetzen.

Entscheidend wird nun sein, wie schnell aus Bewilligungen tatsächlich Bauarbeiten, Modernisierungen und neue Infrastruktur entstehen.

Quelle: Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern