19 Informations- und Aktionsstände zeigen Vorsorge, Katastrophenschutz und Einsatztechnik

Rostock holt ersten Bevölkerungsschutztag am 12. September nach

Nach der witterungsbedingten Absage im Juni findet der erste Rostocker Bevölkerungsschutztag nun am 12. September statt. Von 10 bis 15 Uhr informieren Behörden, Hilfsorganisationen und Einsatzkräfte in der Innenstadt über persönliche Vorsorge, Warnsysteme, Extremwetter, Notfalltreffpunkte und Katastrophenschutz.

Von Jan-Hendrik Peters 3 Min. Lesezeit

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Bevölkerungsschutztag 2025
Bevölkerungsschutztag 2025 Foto: Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Was passiert bei einem längeren Stromausfall, wie wird die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt und welche Vorsorge kann jeder Haushalt selbst treffen? Antworten auf solche Fragen will Rostock im September mitten in der Innenstadt geben. Einsatzkräfte, Hilfsorganisationen und städtische Stellen zeigen dabei nicht nur Technik, sondern erklären auch, wie Bürger selbst besser auf Krisen vorbereitet sein können.

Der erste Rostocker Bevölkerungsschutztag wird am Samstag, dem 12. September 2026, von 10 bis 15 Uhr nachgeholt. Veranstaltungsorte sind der Vorplatz des Kröpeliner Tors, die Kröpeliner Straße und der Neue Markt.

19 Stände mitten in der Rostocker Innenstadt

Unter dem Motto „Sicher leben, gemeinsam handeln!“ präsentieren sich insgesamt 19 Informations- und Aktionsstände.

Behörden, Hilfsorganisationen und Einsatzkräfte wollen dort ihre Aufgaben im Bevölkerungsschutz, in der Gefahrenabwehr und im Katastrophenschutz vorstellen.

Ziel ist es zugleich, praktische Informationen zur persönlichen Vorsorge für Krisen- und Katastrophenlagen zu vermitteln.

Einsatzfahrzeuge und Technik zum Anfassen

Zum Programm gehören Fahrzeugausstellungen und Technikvorführungen.

Besucher können sich außerdem auf verschiedene Mitmachangebote und ein Gewinnspiel einstellen. Für Familien mit Kindern sind unter anderem eine Hüpfburg und ein Glücksrad angekündigt.

Damit soll der Bevölkerungsschutz nicht ausschließlich theoretisch erklärt, sondern möglichst anschaulich vermittelt werden.

Was tun, wenn der Alltag plötzlich nicht mehr funktioniert?

An den Informationsständen geht es unter anderem um persönliche Notfallvorsorge und die verschiedenen Möglichkeiten, die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen.

Vorgestellt werden außerdem Notfalltreffpunkte und Katastrophenschutz-Leuchttürme.

Solche Anlaufstellen können insbesondere dann wichtig werden, wenn reguläre Kommunikationswege oder andere Teile der öffentlichen Infrastruktur in einer Krisensituation nur eingeschränkt funktionieren.

Extremwetter und Trinkwasserversorgung im Blick

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den möglichen Folgen von Extremwetterereignissen.

Die beteiligten Stellen informieren über die Trinkwassernotversorgung und über gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Damit verbindet die Veranstaltung klassische Katastrophenschutzthemen mit Risiken, die durch Wetterextreme und länger anhaltende Versorgungsausfälle entstehen können.

Rund 80 Helfer beteiligen sich

An der Veranstaltung wirken zahlreiche Organisationen mit.

Dazu gehören unter anderem die Berufsfeuerwehr Rostock, die Freiwillige Feuerwehr Rostock, das Technische Hilfswerk Rostock, die Wasserwehren der Hanse- und Universitätsstadt sowie verschiedene Hilfsorganisationen und städtische Ämter.

Insgesamt engagieren sich rund 80 Helferinnen und Helfer für den Bevölkerungsschutztag.

Menschen hinter den Uniformen kennenlernen

Rostocks Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung, Dr. Chris von Wrycz Rekowski, sieht in der Veranstaltung auch eine Möglichkeit zum direkten Austausch.

Der Bevölkerungsschutztag biete Gelegenheit, die Menschen hinter den Uniformen kennenzulernen und sich einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben des Bevölkerungsschutzes zu verschaffen.

Gleichzeitig sollen Bürger praktische Hinweise erhalten, wie sie sich selbst und ihre Familien auf mögliche Krisensituationen vorbereiten können.

Ursprünglicher Termin fiel wegen Hitze aus

Eigentlich sollte der erste Rostocker Bevölkerungsschutztag bereits Ende Juni stattfinden.

Wegen angekündigter hoher Temperaturen wurde die Veranstaltung vorsorglich abgesagt.

Mit dem neuen Termin am 12. September soll das Angebot nun nachgeholt werden. Neben Vorsorge und Selbstschutz will die Stadt dabei auch auf die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements im Bevölkerungsschutz aufmerksam machen.

Termin

Samstag, 12. September 2026, 10 bis 15 Uhr

Bevölkerungsschutztag Rostock

Vorplatz des Kröpeliner Tors, Kröpeliner Straße und Neuer Markt

Motto: „Sicher leben, gemeinsam handeln!“

Quellen

Hanse- und Universitätsstadt Rostock – Presseinformation zum Bevölkerungsschutztag 2026

Themen: RostockKatastrophenschutzFeuerwehrTHWExtremwetterKrisenvorsorgeBevölkerungsschutzNotfallvorsorge

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