Bundesprogramm „Zukunft Region – Lebendiger Stahl“ verbindet Industrie und Stadtentwicklung

Sechs Zukunftsideen für Riesas Stahlstandort: Wirtschaft und Hochschulen planen gemeinsam

Riesa arbeitet mit Unternehmen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen an sechs neuen Projektideen für die Zukunft des Industriestandortes. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Muskator-Areal, Industriekultur, Fachkräfte und eine stärkere Verbindung zwischen Stadt und Stahlwirtschaft.

Von Christian Richter 1 Min. Lesezeit

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Riesa versucht, seine industrielle Tradition stärker mit neuer Stadtentwicklung, Bildung und Tourismus zu verbinden. Im Bundesprogramm „Zukunft Region – Lebendiger Stahl“ wurden insgesamt sechs Projektideen entwickelt.

An der Arbeit beteiligt sind Unternehmen, Hochschulen, Bildungsträger und die Stadtverwaltung.

Muskator-Gelände spielt wichtige Rolle

Zu den konkreten Ideen gehört die sogenannte „Elbachse“.

Sie soll die industrielle und wirtschaftliche Geschichte der Region für Radfahrer und Besucher sichtbar machen.

Auch der denkmalgeschützte Stelzenbau auf dem Muskator-Gelände wird in mehreren Entwürfen aufgegriffen.

Feralpi und Stadtwerke eingebunden

Zum Netzwerk gehören unter anderem die ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi, die Stadtwerke Riesa und die Duale Hochschule Sachsen.

Auch die Universität Leipzig, Handwerksorganisationen und weitere Bildungspartner arbeiten mit.

Industrie soll Teil der Stadtidentität bleiben

Riesa ist bis heute stark von Industrie geprägt.

Die Herausforderung besteht darin, diese Tradition nicht nur historisch zu bewahren, sondern in neue wirtschaftliche und städtebauliche Konzepte zu übertragen.

Genau dafür sollen die sechs Ideen als Ausgangspunkt dienen.

Quellen

Stadt Riesa – Bundesprogramm „Zukunft Region – Lebendiger Stahl“ und sechs Projektideen.

Themen: StadtentwicklungWirtschaftRiesaStahlindustrieFeralpiZukunft Region

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