Letzte Veranstaltung der Jubiläumssaison findet am 3. September statt

Riesaer Sommerbühne steuert auf großes Finale zu: Ehrenamt hält Kulturreihe seit 20 Jahren am Leben

Die Riesaer Sommerbühne feiert 2026 ihre 20. Saison. Nach den Veranstaltungen im Juni, Juli und August steht am 3. September das Finale an. Die Kulturreihe wird weitgehend ehrenamtlich organisiert und kommt ohne öffentliche Fördermittel aus.

Von Johannes Falkenberg 1 Min. Lesezeit

Teilen

Eine der langlebigsten Kulturreihen Riesas befindet sich in ihrer Jubiläumssaison. Seit 20 Jahren organisiert ein ehrenamtliches Team die Sommerbühne. Nach mehreren Veranstaltungen im Sommer steht am 3. September das Finale an.

Auf der Bühne sollen unter anderem die Wazungu-Drummers der Förderschule, Comedy und die eigens zusammengestellte Sommerbühnen-Band auftreten.

Mehr als 20.000 Besucher in zwei Jahrzehnten

Nach Angaben der Stadt kamen im Laufe der Jahre mehr als 20.000 Besucher zu den Abendveranstaltungen.

Hinzu kommen rund 5.000 Kinder bei speziellen Vormittagsprogrammen.

Die Eintrittspreise wurden bewusst niedrig gehalten.

Keine öffentlichen Fördermittel

Bemerkenswert ist das Finanzierungsmodell.

Die Reihe arbeitet ohne klassische Fördermittel.

Sponsoren, Unterstützer und Eintrittseinnahmen tragen den größten Teil der Kosten.

Ehrenamt schafft dauerhaftes Kulturangebot

Das Beispiel zeigt, welchen Einfluss ehrenamtliche Organisation auf das Kulturleben einer Stadt haben kann.

Was zunächst als kleinere Sommerveranstaltung begann, ist inzwischen eine etablierte Riesaer Marke.

Mit dem Finale im September endet die 20. Saison – nicht aber das Konzept.

Quellen

Stadt Riesa – 20 Jahre Riesaer Sommerbühne und Programm 2026.

Themen: KulturEhrenamtJubiläumSommerbühneKlosterhofRiesa

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Schlossmuseum zeigt „Zwischen den Zeiten. Anna Luise von Schwarzburg“ ab 7. November Sondershausen: Ausstellung erinnert an letzte Fürstin von Schwarzburg Zum 75. Todestag von Anna Luise von Schwarzburg eröffnet das Schlossmuseum Sondershausen am 7. November eine neue Sonderausstellung. Tagebücher, Fotografien und persönliche Zeugnisse erzählen vom Leben der letzten Fürstin zwischen Kaiserreich, Nationalsozialismus und DDR. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen