Die Quote stieg gegenüber Juni um 0,2 Prozentpunkte. In der Uckermark waren 6.389 Menschen arbeitslos gemeldet, obwohl die Zahl im Jahresvergleich um 177 sank.
Prenzlau erreicht 12,0 Prozent Arbeitslosenquote
Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, weist der Geschäftsstellenbereich Prenzlau innerhalb des Agenturbezirks Eberswalde derzeit die höchste Arbeitslosenquote auf. Es folgen Schwedt mit 11,8 Prozent, Eberswalde mit 9,1 Prozent, Templin mit 8,5 Prozent und Bernau mit 4,1 Prozent.
Im Landkreis Uckermark lag die Quote insgesamt bei 11,2 Prozent. Damit stieg sie gegenüber Juni um 0,2 Prozentpunkte, lag allerdings 0,2 Punkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.
Arbeitslosigkeit steigt im Juli saisonbedingt
In der gesamten Uckermark waren im Juli 6.389 Menschen arbeitslos registriert. Das waren 89 mehr als im Juni, aber 177 weniger als im Juli 2025. Rund 74 Prozent der Arbeitslosen wurden über die Grundsicherung betreut.
Für Barnim und Uckermark zusammen meldete die Arbeitsagentur 12.397 Arbeitslose und 2.033 freie Stellen. Die Arbeitslosenquote im gesamten Agenturbezirk erreichte 7,7 Prozent.
Hunderte Ausbildungsplätze noch unbesetzt
Auch der Ausbildungsmarkt zeigt offene Potenziale. Ende Juli waren im Agenturbezirk noch 509 betriebliche Ausbildungsplätze unbesetzt, während 704 Jugendliche eine Lehrstelle für 2026 suchten. Besonders viele freie Plätze gab es im Einzelhandel, im Verkauf und in der Gastronomie.
Für Prenzlau bleibt damit eine doppelte Herausforderung bestehen: Die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise hoch, zugleich suchen Unternehmen in verschiedenen Branchen nach Nachwuchs und Beschäftigten.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Eberswalde