„Ora et labora“ endet nach fünf Tagen

Benediktinermönche verabschieden sich heute aus dem Kloster Memleben

Im nahen Kloster Memleben endet heute die diesjährige Woche „Belebtes Kloster – Ora et labora“. Benediktinermönche haben die historische Anlage seit Mittwoch erneut mit klösterlichem Alltag erfüllt.

Von Johanna Reinhardt 1 Min. Lesezeit

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Nur wenige Kilometer unstrutaufwärts von Karsdorf endet heute ein außergewöhnliches Kulturprojekt. Seit dem 5. August findet im Kloster Memleben „Belebtes Kloster – Ora et labora“ statt; der heutige Sonntag ist der fünfte und letzte Veranstaltungstag.

Das Projekt bringt Benediktinermönche in die historische Klosteranlage zurück und knüpft damit an eine Tradition an, die den Ort vor rund einem Jahrtausend prägte.

Geschichte wird nicht nur ausgestellt

Das Besondere des Formats liegt darin, dass Besucher Klostergeschichte nicht allein über Vitrinen und Informationstafeln kennenlernen.

Während der Aktion gehören auch Andachten und Begegnungen mit Benediktinern zum Programm. In den vergangenen Tagen wurde beispielsweise eine öffentliche Führung zum Alltag im Benediktinerkloster angeboten.

Memleben besitzt eine besondere Bedeutung für die mittelalterliche deutsche Geschichte. Der Ort ist eng mit den Ottonen verbunden und gilt als wichtiger Schauplatz königlicher und klösterlicher Geschichte.

Für Besucher aus Karsdorf und dem westlichen Unstruttal bietet der heutige Finaltag damit einen regionalen Kulturtermin, der erst am Abend vollständig abgeschlossen ist.

Quellen

Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben

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Themen: GeschichteMemlebenKarsdorfKlosterBenediktinerOra et labora

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