Kommunalservice verstärkt Bewässerung und setzt auf klimaangepasste Arten

Trockenheit setzt Jenas Stadtbäume zunehmend unter Druck

Lange Trockenperioden und Hitze belasten Jenas Stadtbäume immer stärker. Der Kommunalservice reagiert mit zusätzlicher Bewässerung, intensiver Pflege und neuen Pflanzstrategien.

Von Christian Weigand 1 Min. Lesezeit

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Jenas Stadtbäume leiden zunehmend unter langen Trockenperioden, hohen Temperaturen und ausbleibendem Regen. Der Kommunalservice Jena verstärkt deshalb Bewässerung und Pflege und will bei Neupflanzungen stärker auf Baumarten setzen, die mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen.

Für eine dicht bebaute Stadt besitzt der Baumbestand besondere Bedeutung.

Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung und können die Aufheizung von Straßen und Plätzen reduzieren.

Starkregen ersetzt keinen regelmäßigen Niederschlag

Problematisch ist nicht nur die Gesamtmenge des Regens.

Niederschlag fällt zunehmend in kurzen, intensiven Phasen. Ausgetrocknete Böden können große Wassermengen dann häufig schlechter aufnehmen, während dazwischen längere trockene Perioden liegen.

Für junge Bäume sind solche Bedingungen besonders kritisch.

Sie verfügen noch nicht über tiefreichende Wurzelsysteme und sind deshalb stärker auf regelmäßige Bewässerung angewiesen.

Stadtgrün wird zur Infrastruktur

Die Pflege von Straßenbäumen ist längst nicht mehr nur eine Frage des Stadtbildes.

Mit heißeren Sommern werden Bäume zunehmend Teil der kommunalen Klimaanpassung.

Jena muss deshalb nicht nur vorhandene Bäume erhalten, sondern auch langfristig entscheiden, welche Arten unter den künftigen klimatischen Bedingungen bestehen können.

Quellen

Stadt Jena Kommunalservice Jena

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Themen: KlimaanpassungTrockenheitJenaStadtbäumeKommunalservice

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