Vier Wohnungsunternehmen arbeiten erstmals gemeinsam

Die Hallesche Wohnungsgesellschaft, die Wohnungsgenossenschaften FREIHEIT und FROHE ZUKUNFT sowie die Wohnungsbaugenossenschaft Eisenbahn wollen das Quartier Voßstraße gemeinsam weiterentwickeln. Nach Angaben der Stadt ist es das erste Projekt dieser Größenordnung, bei dem die vier Unternehmen über ihre jeweiligen Grundstücksgrenzen hinweg ein gemeinsames Konzept verfolgen.

Im Mittelpunkt stehen Klimaanpassung, Freiräume und Aufenthaltsqualität. Rund 500.000 Euro konnten dafür aus dem Bundesprogramm KoMoNa eingeworben werden.

Mehr Bäume und naturnahe Flächen geplant

Das innerstädtische Quartier soll ökologisch aufgewertet werden. Vorgesehen sind neue Begrünungen, zusätzliche Baumpflanzungen und naturnahe Strukturen. Gleichzeitig soll die Biodiversität gestärkt werden.

Die Projektpartner wollen außerdem Lösungen entwickeln, mit denen das Wohngebiet besser auf Hitze und andere Folgen des Klimawandels vorbereitet werden kann. Auch Wegebeziehungen innerhalb des Quartiers sollen verbessert werden.

Zukunftszentrum und Franckesche Stiftungen beteiligt

Neben den vier Wohnungsunternehmen sind die Stadt Halle, die Franckeschen Stiftungen, das Zukunftszentrum und das Landschaftsarchitekturbüro Planerzirkel beteiligt.

Damit wird die Voßstraße zu einem Modell dafür, wie mehrere große Eigentümer eines Stadtquartiers gemeinsame Klimaanpassung betreiben können, statt einzelne Grundstücke voneinander getrennt zu entwickeln.

Quelle: Landeshauptstadt Halle (Saale)