Vier große hallesche Wohnungsunternehmen arbeiten erstmals gemeinsam an der Entwicklung des Quartiers Voßstraße. Rund 500.000 Euro Bundesförderung stehen bereit, damit Freiräume, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität verbessert werden können.
Zwölf Hochhäuser mit rund 500 Wohnungen
Wie die Stadt Halle mitteilt, beteiligen sich die HWG, die Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT, die FROHE ZUKUNFT und die Wohnungsbaugenossenschaft Eisenbahn. Im Quartier stehen zwölf elfgeschossige Hochhäuser mit insgesamt rund 500 Wohnungen.
Erstmals entwickeln die vier Unternehmen ein gemeinsames Konzept über ihre jeweiligen Grundstücksgrenzen hinweg.
Mehr Bäume und weniger Hitze
Die Freiflächen bieten nach Angaben der Projektpartner bislang zu wenig Schatten und Verdunstungsmöglichkeiten. Wegen der dichten Bebauung kann sich das Quartier im Sommer besonders stark aufheizen.
Neue Begrünungen, Baumpflanzungen und naturnahe Flächen sollen das Mikroklima verbessern und die Artenvielfalt stärken.
Regenwasser soll im Quartier bleiben
Ein weiteres Problem ist ein Gefälle von rund zehn Metern in Richtung Franckesche Stiftungen. Starkregen fließt bislang weitgehend ungebremst ab.
Künftig soll Regenwasser stärker zurückgehalten und später für die Bewässerung genutzt werden. Gleichzeitig sind bessere Wege für Fußgänger, Radfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorgesehen.
Quelle: Stadt Halle (Saale); HWG; WG FREIHEIT; FROHE ZUKUNFT; Wohnungsbaugenossenschaft Eisenbahn