Prof. Dr. Olena Kotykova forscht in Greifswald an widerstandsfähiger Landwirtschaft. Ihr Projekt untersucht zirkuläre Ernährungssysteme, weil sie nachhaltige Entwicklung in ländlichen Räumen unterstützen können.
Philipp-Schwartz-Stipendium ermöglicht Forschung
Wie die Universität Greifswald mitteilt, wird die ukrainische Agrarökonomin über die Philipp Schwartz-Initiative gefördert. Die Unterstützung ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und kann nach den Regeln des Programms verlängert werden.
Kotykova untersucht, wie Kreisläufe innerhalb von Ernährungssystemen besser geschlossen werden können. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Beitrag solche Strukturen zur Entwicklung ländlicher Räume und zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft leisten.
Wissenschaftlerin kennt Greifswald bereits
Von 2011 bis 2023 leitete Kotykova den Bereich Betriebswirtschaft an der Mykolayiv National Agrarian University in der Ukraine. Bereits 2023 kam sie als Fellow des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs nach Greifswald.
2024 war sie zudem als Gastdozentin beim Ukrainicum tätig. Nach Angaben der Universität möchte die Wissenschaftlerin ihre Arbeit längerfristig in Greifswald fortsetzen.
Quelle: Universität Greifswald