In der Görlitzer Nikolaivorstadt gelten seit dem 19. Januar neue Parkregeln. Hintergrund sind Parkraummangel und die Konkurrenz zwischen Bewohnern und ortsfremden Fahrzeugen. Wie die Stadt Görlitz mitteilt, ist die neue Bewohnerparkzone zunächst als zweijähriger Verkehrsversuch angelegt.
Kerngebiet ist Bewohnern vorbehalten
In weiten Teilen des Kerngebietes sind ausschließlich Bewohnerstellplätze ausgewiesen.
Ausnahmen bestehen unter anderem für einzelne Kurzzeitparkplätze in der Großen Wallstraße.
Zwölf Straßenbereiche sind einbezogen
Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis haben Einwohner zahlreicher Straßen und Teilabschnitte zwischen Nikolaigraben, Rothenburger Straße, Lunitz und Obersteinweg.
Die Ausweise gelten jeweils zwölf Monate.
Vier Euro kostet das Tagesticket
Für Besucher stehen unter anderem öffentliche Stellplätze auf dem Parkplatz Altstadt an der Hugo-Keller-Straße zur Verfügung.
Dort kostet ein Tagesticket vier Euro.
Verkehrsversuch muss sich bewähren
Die Regelung ist bewusst nicht dauerhaft eingeführt worden.
Nach der zunächst zweijährigen Testphase kann die Stadt bewerten, ob das Bewohnerparken den Parkdruck tatsächlich reduziert.
Quelle:
Stadt Görlitz.