Arbeiten reichen von Elektro bis Tischlergewerk

Lindenhofgarten wird aufgewertet: Stadt vergibt gleich fünf Baupakete

Beim Gardelegener Lindenhofgarten wird es konkret. Die Stadt hat in den vergangenen Wochen Aufträge für Bauarbeiten, Elektro, Heizungs- und Sanitärtechnik, Bodenbeläge und Tischlerarbeiten vergeben.

Von Paul Berger 2 Min. Lesezeit

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Lindenhofgarten in Gardelegen als historischer Veranstaltungs- und Gastronomiestandort während seiner baulichen Aufwertung.
Symbolbild (KI-generiert)

Gardelegen. Beim Lindenhofgarten bleibt es nicht mehr bei Planungen. Die Hansestadt hat inzwischen mehrere Bau- und Ausbauaufträge vergeben. Damit wird sichtbar, wie breit die Aufwertung des traditionsreichen Standorts angelegt ist.

Allein im Juni und Juli wurden fünf unterschiedliche Gewerke vergeben.

Vom Bauhauptgewerk bis zu den Tischlern

Am 19. Juni veröffentlichte die Stadt die Zuschläge für drei zentrale Bereiche:

  • Bauhauptgewerk
  • Elektroarbeiten
  • Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten

Am 9. Juli folgten die Vergaben für Bodenbeläge und Tischlerarbeiten.

Die Vielzahl der Gewerke zeigt, dass es sich nicht lediglich um kosmetische Arbeiten handelt. Mehrere technische und bauliche Bereiche der Anlage werden gleichzeitig angegangen.

Konkrete Gesamtbaukosten nennt die aktuelle Vergabeübersicht allerdings nicht. Auch daraus sollte deshalb keine Investitionssumme hochgerechnet werden.

Historischer Standort in den Wallanlagen

Der Lindenhofgarten liegt an der Ernst-Thälmann-Straße und gehört zum Umfeld der denkmalgeschützten Wallanlagen.

Zur Gesamtanlage gehören nach Angaben der Stadt unter anderem Gastronomieflächen, eine Kegelbahn, Terrasse, großer Biergarten und eine Bühne.

Gerade diese Mischung macht den Standort für Veranstaltungen und Gastronomie interessant.

Parallel plant die Stadt, den Lindenhofgarten ab Dezember 2026 wieder vollständig gastronomisch vermieten zu lassen. Die entsprechenden Angaben der Stadt nennen einen Gastraum von 154 Quadratmetern, einen rund 2.400 Quadratmeter großen Biergarten und eine etwa 50 Quadratmeter große Bühne.

Bauliche Aufwertung vor neuer Nutzung

Damit greifen zwei Entwicklungen ineinander: Die Stadt investiert in die technische und bauliche Erneuerung und sucht zugleich eine langfristige gastronomische Nutzung.

Das erhöht die Bedeutung der laufenden Arbeiten. Denn der Lindenhofgarten soll offenbar nicht nur als gelegentlicher Veranstaltungsplatz bestehen bleiben, sondern wieder umfassender genutzt werden.

Wie weit die einzelnen Gewerke bereits ausgeführt sind und wann alle Arbeiten vollständig abgeschlossen sein werden, geht aus den aktuellen Vergabebekanntmachungen noch nicht hervor.

Fest steht aber: Die Aufwertung ist inzwischen von der Planungs- in die konkrete Vergabephase übergegangen.

Quellen und Datenbasis

  • Hansestadt Gardelegen: Auftragsvergaben Lindenhofgarten vom 19. Juni und 9. Juli 2026.
  • Hansestadt Gardelegen: Angaben zu Flächen und geplanter gastronomischer Neuvermietung.

Themen: StadtentwicklungSanierungAltmarkInvestitionenInnenstadtGardelegenGastronomieLindenhofgartenBauarbeitenWallanlagen

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